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Der Muntele Puturosu verbindet eine markante Höhe mit einer besonderen geologischen Einordnung: Mit 1.143 Metern gehört der Berg zum Ciomad-Balvanyos-Massiv und ist zugleich das südlichste oberirdische Vorkommen postvulkanischer Erscheinungen in der Kette der Ostkarpaten. Auch die Puturosu-Höhle, Grota Puturosu genannt, gehört zu diesem ungewöhnlichen Naturthema. Die 14 Meter lange natürliche Mofette gilt als die größte natürliche Mofette Europas.

Geologie und Wege im Freien

Eine weitere geologische Erscheinung ist Balta Dracului: Eine Gaseruption hält dort einen Wirbel aus Schlamm und Mineralwasser in Bewegung. So stehen zwei unterschiedliche Phänomene nebeneinander: die natürliche Mofette der Puturosu-Höhle und die Gaseruption von Balta Dracului, bei der Schlamm und Mineralwasser in Bewegung geraten.

Auch für Wanderungen und Höhlenforschung bietet die Region einen konkreten Anknüpfungspunkt. Cheile Vârghișului liegt im nördlichen Teil des Perșani-Gebirges und wird vom Bach Vârghiș durchquert; in der Schlucht gibt es Möglichkeiten zum Wandern und zur Höhlenforschung. Im Valea Zânelor führen Wege, die sich zum Spazierengehen und Joggen eignen. Das sind unterschiedliche Schwerpunkte für Aktivitäten im Freien: Wandern und Höhlenforschung in der Schlucht, Spazierengehen und Joggen auf den Wegen im Valea Zânelor.

Museen, Kirchen und Baugeschichte

Das Haszmann Pál Museum in Cernat ist in einem neoklassizistischen Herrenhaus der Familie Damokos eingerichtet. Auf dem Gelände sind siebenbürgische Häuser und Tore, eine Wassermühle sowie geschnitzte Grabdenkmäler aus Holz und Stein ausgestellt. Die Mischung aus Gebäuden, Alltags- und Handwerksobjekten sowie Grabkunst lässt unterschiedliche Aspekte des siebenbürgischen Kulturerbes zusammentreffen. Das Museum organisiert außerdem traditionelle Handwerksworkshops zum Bemalen von Möbeln, Holzschnitzen und Verzieren von Ostereiern.

Architektur aus verschiedenen Epochen lässt sich an den Kirchen der Region ablesen. Die Sankt-Emerich-Kirche in Ghelința stammt aus dem 13. Jahrhundert und bewahrt Elemente der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock. Sie zählt zu den wertvollsten Sakralbauten des Kreises Covasna. In Aita Mare besitzt die befestigte unitarische Kirche fünf Meter hohe Umfassungsmauern und zwei gegenüberliegende Bastionen. Zu ihren besonderen Details gehören eine steinerne Kanzel aus vier geschnitzten Tafeln und eine steinerne Balustrade aus dem Jahr 1710.

Ein weiterer Blick auf die Geschichte führt zum Museum of Transylvanian Life im Kálnoky Castle aus dem 17. Jahrhundert. Zu den dort gezeigten Beständen gehören originale Waffen, Rekonstruktionen zeitgenössischer Kleidung, Bücher der Aristokratie und alte Musikinstrumente. Zusammen mit den Kirchen und dem Haszmann Pál Museum ergeben sich verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: über Bauformen, ausgestellte Gegenstände und überlieferte Handwerkstechniken.

Waldbahn und regionale Kurtradition

Die schmalspurige Waldbahn Covasna–Comandău wurde 1882 gebaut und ist eine Attraktion des industriellen Kulturerbes. Einige Abschnitte werden derzeit touristisch genutzt. Im Valea Zânelor fährt außerdem ein Ausflugszug, der von einer Dampflokomotive gezogen wird. Die Eisenbahn ergänzt die Natur- und Kulturerlebnisse um ein Thema der Industriegeschichte.

Auch Wellness und Kurtradition gehören zum Bild von Covasna. Der balneoklimatische Kurort Covasna verfügt über Hotels mit Therapieeinrichtungen, Wellness- und Spa-Bereichen sowie privaten Mofetten. Auf Kreisebene werden Mineralwasser für Kuren zur inneren oder äußeren Anwendung sowie Kohlendioxidemissionen in Mofetten für balneotherapeutische Behandlungen genutzt. Damit reicht das Thema von den genannten Hoteleinrichtungen im Kurort bis zur Nutzung natürlicher Ressourcen im Kreis.

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