Zum Inhalt

Manastirea Suzana verbindet eine vielschichtige Klostergeschichte mit ihrer Lage am Teleajen und zwei markierten Wanderwegen mit unterschiedlichen Zeitangaben. Für die Reiseplanung stehen damit Kulturgeschichte und Bewegung nebeneinander: Bauphasen und religiöse Kunst bilden den einen Schwerpunkt, die Routen über Muntele Clăbucetul Măneciului und zum Vârful Bobu Mare den anderen. Wenn Sie eine Unterkunft für den Aufenthalt suchen, können Sie zuerst überlegen, ob die Klostergeschichte oder eine Wanderung den größeren Teil Ihrer Zeit bestimmen soll. Die Wegdauern geben dafür einen konkreten Planungsrahmen.

Am Teleajen zwischen Tal und Höhenrücken

Manastirea Suzana liegt im Tal des Flusses Teleajen, auf einem Höhenrücken am Fuß des Berges Bobu. Vor dem Kloster vereinigen sich die Bäche Stancea und Iepurasul zum Teleajen. Damit verbinden sich in der Ortslage drei geografische Bezugspunkte: Flusstal, Höhenrücken und Bergfuß. Auch die Gewässernamen beschreiben eine Abfolge: Stancea und Iepurasul vereinigen sich vor dem Kloster, ihr Zusammenfluss führt als Teleajen weiter. So lassen sich die Lageangaben und die genannten Gewässer voneinander unterscheiden.

Baugeschichte des Klosters

Die Baugeschichte setzt um 1740 ein: Die Nonne Suzana errichtete damals die erste Kirche aus Holzbalken und widmete sie dem Heiligen Hierarchen Nikolaus. Die heutige Kirche ist dagegen ein gemauerter Bau aus dem Jahr 1882. Die beiden Daten stehen für unterschiedliche Bauphasen; die erste Holzkirche ist nicht mit dem heutigen Kirchenbau gleichzusetzen. Zur Mânăstirea Suzana gehört außerdem eine Kapelle, die 1911 errichtet wurde. Ihr Patrozinium lautet Acoperământul Maicii Domnului. Manastirea Suzana ist ein historisches Denkmal.

Kapelle und religiöse Kunst

Die Kapellenfreske wurde vom Maler Eremia Profeta ausgeführt. Die religiöse Kunstsammlung umfasst Holzikonen sowie Glasikonen aus den Regionen Nicula, Făgăraș und Olt. Die regionalen Bezüge kennzeichnen dabei die Glasikonen; Holzikonen sind eine weitere, davon unterscheidbare Werkgruppe. Neben der Bauchronologie lässt sich die religiöse Kunst so über Freske, Material und regionale Zuordnung einordnen.

Zwei Wanderwege, zwei Zeitrahmen

Die Wanderwege unterscheiden sich durch Markierung, Verlauf und Zeitbedarf. Die Route Măneciu–Muntele Clăbucetul Măneciului–Mânăstirea Suzana ist mit einer blauen Punktmarkierung gekennzeichnet und dauert 5 bis 6 Stunden. Die Route Mânăstirea Suzana–Stanca–Muntele Bobu Mare–Vârful Bobu Mare trägt eine rote Kreuzmarkierung und dauert 2 bis 3 Stunden. Damit steht ein längerer einem kürzeren Zeitrahmen gegenüber; auch Verlauf und Markierung unterscheiden sich. Prüfen Sie vor Ort die aktuellen Wegbedingungen, bevor Sie starten, und beziehen Sie die jeweilige Dauer in Ihre Tagesplanung ein.

Anreise planen

Als mögliche Verbindungen für die Anreise kommen eine Bahnverbindung zwischen Ploieşti und Măneciu sowie eine Busverbindung von Măneciu nach Suzana in Betracht. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Fahrpläne für Ihren Reisetag. Wenn Sie die Anreise mit einem Wandertag verbinden, gleichen Sie die Ankunftszeit mit dem geplanten Zeitrahmen ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Homorâciu, Ceraşu, Cheia, Azuga, Ploieşti, Surani, Buşteni, Negrasu

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prahova.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.