In Tutova verbinden sich das Schutzgebiet Pădurea Bădeana und historische Spuren verschiedener Epochen: archäologische Siedlungsstätten, kirchliche Geschichte sowie lokale Überlieferungen.
Das Schutzgebiet Pădurea Bădeana
Das Natura-2000-Gebiet ROSCI0133 Pădurea Bădeana umfasst nahezu vollständig das nationale Naturschutzgebiet RONPA0794 Pădurea Bădeana. Das Natura-2000-Gebiet umfasst 58,60 Hektar. Pădurea Bădeana ist ein nationales Naturschutzgebiet der IUCN-Kategorie IV und als Wald- und botanisches Naturreservat klassifiziert. Die Flächenangabe und Schutzkategorie beziehen sich auf verschiedene Merkmale: 58,60 Hektar bezeichnet die Ausdehnung des Natura-2000-Gebiets, Kategorie IV die nationale Schutzgebietsausweisung. Neben der Wald- und botanischen Klassifizierung gehört die Rotbauchunke als konkret benannte Art zum Schutzgut des Gebiets.
Zum Schutzgut gehört auch die Rotbauchunke (Bombina bombina), die in Anhang II der Richtlinie 92/43/EWG als Amphibien- und Reptilienart aufgeführt ist. Pădurea Bădeana gilt als für Ausflüge geeignet.
Lage und Ausflugsbezug
Pădurea Bădeana liegt zwischen Bădeana im Osten und Pogonești im Westen, in unmittelbarer Nähe der Nationalstraße DN 24. Eine touristische Route des Kreises Vaslui führt von Bârlad über Tutova (Bădena), Bogdăniţa und Fruntişeni nach Zorleni. Wenn Sie diese Route einplanen, prüfen Sie die Straßenbedingungen für den gewünschten Termin.
Siedlungsstätten, Kirche, Bahn und lokale Überlieferungen
Zwei archäologische Siedlungsstätten setzen unterschiedliche historische Akzente. Die Fundstätte Aşezarea de la Bădeana-Lot 1-5 (Valea Ţaga) umfasst einen mittelalterlichen Siedlungsbereich aus dem 15. Jahrhundert. Aşezarea modernă de la Tutova - Lot 1-1 ist eine Siedlungsstätte aus dem 19. Jahrhundert. Prüfen Sie vor einer Besichtigung der Fundstätten, ob und auf welchem Weg Besucher Zugang erhalten.
Auch die orthodoxe Kirche der Parohia Ciortolom bietet einen datierten historischen Bezugspunkt: Sie ist auf das Jahr 1864 datiert.
Ortsgeschichte und Überlieferungen
Die Ortsgeschichte ordnet Tutova als alte moldauische Siedlung aus der Feudalzeit während der Herrschaft Stephans des Großen ein. Der Überlieferung zufolge war die erste menschliche Ansiedlung von Tutova eine Art Gasthaus des Bojaren Costăchescu. Die zeitliche Einordnung reicht über die archäologischen Stätten hinaus: Die Kirche der Parohia Ciortolom ist auf 1864 datiert; die provisorische Station nahe Bârlad entstand um 1881 und wurde 1910 ersetzt.
Zur Eisenbahnentwicklung im Umfeld von Tutova gehört eine provisorische Station, die um 1881 nahe Bârlad errichtet wurde. 1910 trat eine spätere Station an die Stelle der alten. Der lokale Ort „La Stejări“ in Bădeana ist mit einer jahrhundertealten Eiche verbunden.
Ein lokaler Bericht, 2022 aktualisiert, schilderte Menschen, die unter dem Schatten der Eiche zum Beten kamen und Kerzen anzündeten. Der Baum verbindet „La Stejări“ so mit einer örtlichen Andachtspraxis; für Kulturinteressierte ist dies ein konkreter Bezug zur religiösen Tradition in Bădeana.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Tutova.