Nur wenige Meter vom Haupttor der Abtei Hauterive entfernt beginnt der Rundweg Hauterive–La Souche. Die Verbindung von Klostergeschichte und Weg ist ein prägnanter Auftakt für Entdeckungen in La Sarine: Religiöse Geschichte, Pilgerbezüge und Naturthemen stehen hier im Mittelpunkt.
Abtei Hauterive und Pilgerwege
Die Abtei Hauterive ist eine Zisterzienserabtei im Saanebezirk und wurde 1138 gegründet. Sie empfängt Menschen, die einen Ort des Gebets und des spirituellen Rückzugs suchen. Auch das Eichenholz-Chorgestühl gehört zu ihren besonderen kulturellen Bezügen: Es gilt als Meisterwerk der mittelalterlichen Skulptur in der Schweiz.
Der Rundweg Hauterive–La Souche ist der erste thematische Weg der Sarine Trails. Er wurde am 30. August 2025 eröffnet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Zugangspunkte der Sarine Trails liegen in der Nähe von Bushaltestellen und Parkplätzen. Ihre thematischen Wege richten sich an Familien, Kinder, Erwachsene und Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Eine weitere Wanderroute verläuft über zwei Tage zwischen Rossens und Düdingen entlang der Saane. Sie verbindet abwechslungsreiche Landschaften, Kulturerbe und thematische Rundwege. Einen eigenen Pilgerbezug hat die Pont Saint Apolline, die für Pilger auf dem Jakobsweg von Bedeutung ist.
Saane, Landschaft und Bewegung
Der Saanebezirk ist einer der sieben Bezirke des Kantons Freiburg und nach der Saane benannt. Der Fluss fließt durch Fribourg sowie durch die künstlichen Seen Pérolles und Schiffenen. Zwischen Rossens und Fribourg ist die Saane eine Auenzone von nationaler Bedeutung. Flusslauf und Seen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Wasserlandschaft.
Auch Wald und Jahreszeit geben der Erkundung ihren Rahmen. Die Region des Saanebezirks und des Haut-Lac bietet Möglichkeiten zur Erholung und für Spaziergänge im Wald. Die Wälder des 1. Forstbezirks, der den Saanebezirk und den Haut-Lac umfasst, bieten Lebensräume für Fauna und Flora. Im Saanebezirk gibt es außerdem offizielle Mountainbike-Routen für alle Leistungsstufen; prüfen Sie vor der Fahrt die Bedingungen der jeweiligen Route. Im Winter führen Schneeschuhwege durch Wälder und über Felder. Ihre Verfügbarkeit hängt von den Winterbedingungen ab.
Sternenhimmel und Kultur entdecken
Bei den Nachtbesuchen des Observatoriums Épendes werden mit Teleskopen Sternbilder bestimmt sowie der Mond und, je nach Sichtbarkeit, verschiedene Planeten beobachtet. Für einen Besuch ist eine Buchung in der Woche vor der Veranstaltung erforderlich; pro Buchung sind höchstens fünf Personen zugelassen. Prüfen Sie diese Vorgaben vor Ihrem Besuch.
In Fribourg zeigt das Naturhistorische Museum das Naturerbe Freiburgs und anderer Regionen durch Wechselausstellungen und Begegnungen. Zur Dauerausstellung gehören Geologie, regionale Fauna, Erdgeschichte und Mineralogie. Ihre Konfiguration kann sich während des geplanten Museumsumzugs verändern. Ebenfalls in Fribourg befindet sich das Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle in einem ehemaligen Straßenbahndepot von 1900. Es zeigt bedeutende Werke der beiden Künstler und bietet kommentierte Führungen sowie Audioguides an.
Das Kulturprogramm von L’Atelier läuft ganzjährig und umfasst Ausstellungen, Konzerte, Konferenzen und kreative Workshops. Es steht allen Interessierten und Durchreisenden offen. Beim monatlichen Menu de L’Atelier bereiten Freiburger Handwerkerinnen und Handwerker ein herzhaftes Gericht, ein süßes Gericht und ein Getränk zu; prüfen Sie das aktuelle Programm, wenn Sie den Besuch danach planen.
Eine ganz andere Größenordnung zeigt Kaeserberg: Die Modelleisenbahnwelt im Maßstab 1:87 bietet einen Tag- und Nachtmodus. Ihr Bau dauerte 17 Jahre; die Anlage umfasst mehr als zwei Kilometer Gleise, 87 Züge und 6.500 Figuren. So treffen auf einer Reise durch die Themen der Region spirituelle Geschichte, Landschaft und ganz unterschiedliche Formen kultureller Entdeckung aufeinander.
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