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Mur (Vully) liegt im Kanton Freiburg in der Schweiz. Für einen Aufenthalt in Haut-Vully stehen Natur, weite Ausblicke und archäologische Geschichte als konkrete Themen bereit. Ein angelegter Besucherpfad, eine Wanderung mit Rückkehr zum Ausgangspunkt und ein Picknickplatz setzen unterschiedliche Akzente. Dazu kommen Zeugnisse des historischen Weinbaus.

Natur und Weitblicke

Das Naturschutzgebiet Chenevières de Guévaux liegt in der Ortschaft Mur an der Kantonsgrenze zwischen Waadt und Freiburg und verfügt über einen angelegten Besucherpfad. Damit stehen ein klar benannter Naturraum und ein eigens angelegter Weg im Mittelpunkt dieses Ausflugsziels. Der Pfad ist ein eigener Bezugspunkt: Anders als bei einer Wanderung mit mehreren Aussichtszielen steht hier das Naturschutzgebiet selbst im Zentrum.

Die Wanderung „Rando Découverte – Les Panoramas“ führt bis Mur am östlichen Rand der Gemeinde Vully-les-Lacs und anschließend zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs bietet die Route Ausblicke auf den Neuenburgersee, den Murtensee und den Bielersee sowie auf die Alpen. So lässt sich zwischen dem Besucherpfad im Schutzgebiet und einer Wanderung mit Rückkehr und mehreren Blickzielen nach dem gewünschten Tagesfokus wählen. Wer vor allem unterschiedliche Landschaften sehen möchte, findet auf dieser Route die Kombination aus drei Seen und Alpen.

Picknick mit Blick auf See und Jura

Auf einer Anhöhe des Mont-Vully bei Mur liegt die Picknickstelle Reservoir. Von dort reicht der Panoramablick auf den Murtensee und den Jura. Für ein Picknick gibt es eine große Rasenfläche; zur Ausstattung gehören außerdem vier Grills und zwei Feuerstellen. Die Aussicht und die konkreten Einrichtungen machen den Platz zu einer eigenen Möglichkeit, den Aufenthalt draußen zu gestalten. Damit unterscheidet sich dieser Schwerpunkt sowohl vom Weg durch das Naturschutzgebiet als auch von der Wanderung mit ihren Ausblicken auf mehrere Seen und die Alpen.

Archäologie und historische Weinbaugeschichte

Die archäologische Siedlung Chenevières de Guévaux I bei Mur wird aufgrund archäologischer Funde und dendrochronologischer Datierung der Frühbronzezeit zugeordnet. Die dendrochronologische Datierung beruht auf der zeitlichen Einordnung anhand von Jahrringen. Auch die außergewöhnlich gute Erhaltung der Siedlung hat eine konkrete Erklärung: Sie wird alluvialen Ablagerungen und Sand, besonders Molassesand, am Fuß des Mont Vully zugeschrieben. Für geschichtsinteressierte Reisende verbindet sich hier eine bestimmte Zeitstellung mit einer Beschreibung der Bedingungen, die zur Erhaltung beigetragen haben.

Auch die Weinbaugeschichte lässt sich an konkreten Angaben nachvollziehen. Zum historischen Weingut Château de Mur gehörten ein Winzerhaus und zwei Keller, die zur Weinbereitung genutzt wurden. Im historischen Weinbau waren 3,3 Hektar Rebflächen an die Familie Wacker verpachtet. Die Angaben beschreiben unterschiedliche Seiten des damaligen Betriebs: das Winzerhaus, die Keller für die Verarbeitung und die Rebflächen. So ergänzt die Geschichte des Weins die Natur- und Archäologiethemen um einen weiteren Blick auf die Vergangenheit von Mur.

Hotelsuche nach Ihren Interessen planen

Bei der Suche nach Hotels für Haut-Vully können Sie zunächst festlegen, welche Entdeckungen Ihren Aufenthalt prägen sollen: der Besucherpfad im Naturschutzgebiet, die Wanderung mit ihren Panoramen, ein Picknickplatz oder die archäologische und historische Weinbaugeschichte. Wenn weite Ausblicke im Mittelpunkt stehen, bietet die Wanderung eine andere Perspektive als der Blick auf Murtensee und Jura an der Picknickstelle.

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