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Am Mauensee treffen eine geschützte Uferlandschaft, Wanderwege und eine vielschichtige Inselgeschichte aufeinander. Im Dorfteil Kaltbach kommt ein eigenes Thema rund um Käse hinzu. Für Ihre Planung lohnt es sich, zuerst die Regeln am Wasser zu kennen und danach zwischen Seewegen, Dorfgeschichte und dem Angebot der KALTBACH-Höhle zu wählen.

Seewege und Regeln am Wasser

Der Mauensee und seine nähere Umgebung sind als Schutzgebiet ausgewiesen; die geltende Fassung der kantonalen Verordnung ist seit dem 1. Januar 2014 in Kraft. Bestehende Uferwege müssen erhalten bleiben und dauerhaft offen sein. Ein Wanderweg führt rund um den See und ermöglicht es, Natur und Uferlandschaft zu Fuss zu erleben. Schwimmen, Baden und Fischen sind nicht erlaubt. Bei nasser Witterung braucht der Weg gutes Schuhwerk; rund um den See gilt ausserdem ein Fahrverbot für Fahrräder.

Landschaft und Wanderwege

Mauensee liegt am östlichen Rand des Wauwilermoos, eingebettet zwischen den Moränenhügeln Santenberg und Leidenberg. Die Landschaft ist beschaulich und weitgehend naturbelassen. Der Mauensee ist der verbliebene See in einem Gebiet, in dem auf der heutigen Moorebene einst drei Seen lagen. Die anderen verlandeten im Laufe der Zeit oder wurden infolge des Torfabbaus Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegt. So treffen am heutigen See eine bestehende Uferlandschaft und die Geschichte einer deutlich wasserreicheren Ebene aufeinander.

Für Wanderungen gibt es unterschiedliche Landschaftsschwerpunkte. Der Weg rund um den Mauensee begleitet das Ufer; die Wälder des Leidenbergs und des Santenbergs bieten im Sommer schattige Wanderrouten. Eine weitere Möglichkeit ist die gut ausgeschilderte Route «Frühlingsgenuss auf Luzernisch», die durch den Sursiwald zum malerischen Mauensee führt. Die Routen unterscheiden sich damit in ihrem beschriebenen Verlauf: einmal steht der See im Mittelpunkt, einmal führt der Weg durch den Wald zum See. Bei nassem Wetter bleibt gutes Schuhwerk für den Uferweg wichtig.

Dorfkern, Kapellen und Schloss

Westlich des Sees liegt der Ortskern mit seiner dichten Bebauung aus Bauernhäusern, einer Käserei und der St. Rochuskapelle. Die St.-Eligius-Kapelle ist davon zu unterscheiden: Sie wurde 1723 erstmals als Schlosskapelle erwähnt und nach dem Dorfbrand von 1849 neu erbaut. Zusammen geben die beiden Kapellen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Ortsgeschichte.

Auch die Schlossgeschichte reicht über mehrere Jahrhunderte. Die ersten Zeugnisse einer Burg auf der grössten der vier Inseln im Mauensee stammen aus dem 13. Jahrhundert; möglicherweise wurde sie von den Freiherren von Büron gegründet. Das heutige Schloss Mauensee entstand 1605 an der Stelle dieser mittelalterlichen Burg. Nach mehreren Besitzerwechseln befinden sich Schloss und See bis heute in Privatbesitz.

Käsehöhle KALTBACH

Im Dorfteil Kaltbach von Mauensee betreibt die Emmi Schweiz AG einen Felsenkeller zur natürlichen Reifung ihrer Käse. Die konkreten Produktionsabläufe können sich ändern. Wasser und Eis formten die KALTBACH-Höhle vor mehr als 22 Millionen Jahren. Im Besucherzentrum von KALTBACH werden Führungen durch die Höhle und Produktverkostungen angeboten. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Führungstermine, da sich Zeitpläne ändern können. Damit ergänzt das Käsethema die Wege und historischen Orte um ein eigenes, geführtes Angebot.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sursee.

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