Wer in Bischofszell zu Fuß unterwegs sein möchte, kann zwischen einer modernen Schnitzeljagd, Flussrundwegen und einem historischen Rundgang durch das Städtli wählen. Dazu kommen öffentliche Rosengärten und markante Bauwerke, deren Geschichte vom 13. bis ins 18. Jahrhundert reicht. So lässt sich der Schwerpunkt eines Aufenthalts klar setzen: auf eine Strecke entlang der Sitter oder Thur, auf Stadtgeschichte oder auf beides. Für die Planung sind die konkreten Routen und ihre unterschiedlichen Längen hilfreicher als ein pauschales Tagesprogramm.
Rundwege an Sitter und Thur
CatWalk9220 ist eine moderne Schnitzeljagd mit interessanten Aufgaben rund um Bischofszell. Der Sitter-Rundweg gilt als gemütliche Wanderung entlang der Sitter, ist 7,2 Kilometer lang und beginnt an der Sitterbrücke. Damit stehen eine aufgabenorientierte Entdeckung und eine klar ausgewiesene Flusswanderung als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.
Der 10,5 Kilometer lange Thur-Rundweg beginnt und endet an der alten Thurbrücke. Größtenteils verläuft er entlang der Thur und bietet Ausblicke über das Thurland und die Voralpen. Im Vergleich zum Sitter-Rundweg verbindet er eine längere Strecke mit einer anderen Flusslandschaft; beide Routen haben ihre eigenen Startpunkte und führen an unterschiedlichen Abschnitten der Umgebung entlang.
Am Bischofsberg führt ein weiterer Rundweg durch den Wald. Von dort gibt es Ausblicke in Richtung Säntis und über Bischofszell. Der historische Rundweg durch das Städtli setzt dagegen auf Bau- und Stadtgeschichte: Er führt an Rosengärten, Bogenturm, Rathaus, katholischer Kirche und alter Thurbrücke vorbei. Bei den Rundwegen können sich die Bedingungen ändern; prüfen Sie den aktuellen Zustand vor dem Aufbruch.
Rosengärten und historische Bauwerke
Zahlreiche öffentliche Rosengärten eignen sich zur Besichtigung. Sie sind auch Teil des historischen Rundwegs und ergänzen dessen Stationen aus Stadtgeschichte und Architektur. Wer einen Rundgang plant, kann die Gärten so mit dem Blick auf das Rathaus, die Kirche und die alte Thurbrücke verbinden.
Bischofszell erhielt 1987 den Wakkerpreis. Das Rathaus wurde zwischen 1747 und 1750 erbaut und weist eine reiche Rokokoausstattung auf. Die Kirche St. Pelagius stammt aus dem 14. Jahrhundert. Schloss Bischofszell, das Schloss des Bischofs, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Thurbrücke wurde 1487 erbaut und zählt zu den bedeutendsten spätmittelalterlichen Brücken der Schweiz. Zusammen geben diese Bauwerke einen zeitlichen Überblick vom 13. Jahrhundert bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts; die Brücke setzt mit ihrem spätmittelalterlichen Ursprung einen eigenen Akzent im Rundgang.
Lage und Anreise planen
Die Stadt Bischofszell liegt südlich der Sitter auf einer Terrasse. Bei Bischofszell mündet die Sitter in die Thur. Die beiden Flüsse sind damit nicht nur Teil der Landschaft, sondern geben auch den Rundwegen ihre unterschiedlichen Bezüge: Der Sitter-Rundweg beginnt an der Sitterbrücke, während der Thur-Rundweg an der alten Thurbrücke startet und endet.
Die Regionalbahn Thurbo hält an einer der beiden Bischofszeller Haltestellen auf der Strecke zwischen Weinfelden und St. Gallen. Wenn Sie die Bahn für Ihre Anreise einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Für die Suche nach Hotels in Bischofszell können Sie zunächst entscheiden, ob Flusswanderungen, das Städtli und seine Bauwerke oder eine Kombination aus beidem den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.
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