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Mehr als 20 verschiedene Orchideenarten und einige Enzianarten wachsen im Gebiet des Türlersees. Der See liegt grösstenteils auf dem Gemeindegebiet von Aeugst am Albis und prägt einen Ort, an dem Natur, Wege und Kultur unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt setzen.

Landschaft zwischen See, Moor und Höhenzügen

Aeugst am Albis und die zugehörigen Weiler Aeugstertal, Müliberg, Habersaat und Wengi liegen beinahe kreisförmig um den bewaldeten Aeugsterberg. Durch das obere Reppischtal fliesst die Reppisch. Auch die Höhenunterschiede geben eine Vorstellung von der topografischen Spannweite: Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt in Wengi im Jonental auf 536 m ü. M.; der höchste Punkt befindet sich auf der Krete des Albis auf 885 m ü. M.

Ein eigenes Naturthema bietet der Hexengraben. Er war einst eine Seebucht und ist heute ein Moorgebiet, das seltenen Riedpflanzen wertvollen Lebensraum bietet. Damit stehen in der Gegend unterschiedliche Landschaftsaspekte nebeneinander: die Pflanzenvielfalt im Gebiet des Türlersees und der Moorlebensraum des Hexengrabens. Wer sich für Pflanzen und Lebensräume interessiert, kann diese beiden Themen bei der Planung getrennt betrachten, statt sie als dieselbe Art von Naturerlebnis zu behandeln.

Am Türlersee und auf den Wegen

Am Türlersee sind in Aeugst am Albis Wandern, Baden, Vogelbeobachtung und Spaziergänge rund um den See möglich. Die Aktivitäten setzen verschiedene Akzente: Eine Wanderung oder ein Spaziergang richtet den Blick auf den Weg rund um das Gewässer, während Vogelbeobachtung und Baden andere Interessen ansprechen. Der Freizeitplatz Bolet ergänzt die Möglichkeiten mit vielen Spielgeräten und einer Brätelstelle. Da sich solche Einrichtungen verändern können, prüfen Sie vor dem Besuch ihren aktuellen Zustand.

Auch eine längere Wanderung führt durch die Gegend: Die Strecke von der Felsenegg nach Affoltern am Albis verläuft über die Albispasshöhe und den Türlersee und anschliessend über Aeugst. Eine weitere Wegstrecke führt vom Weiler Uttenberg über das Rebhüsli und das Dorfzentrum in Richtung Zugergrenze zum Weiler Baaregg. Die genannten Zwischenpunkte und Endpunkte helfen, die beiden Wegverläufe voneinander zu unterscheiden. Für die Strecke über Uttenberg können sich Details ändern; prüfen Sie die Wegangaben daher vor dem Aufbruch.

Kultur, Sammlungen und geschützte Bauwerke

Zu den geschützten Bauwerken zählen die Kirche in Aeugst am Albis und der Spycher in Habersaat; beide sind kantonal geschützt. Die KommBox ist ein Ausstellungsraum für Projekte und Präsentationen, wobei die einzelnen Ausstellungen wechseln. Diese Angebote unterscheiden sich in ihrem Charakter: Hier steht der Schutz eines Bauwerks im Mittelpunkt, dort die Präsentation wechselnder Projekte.

Das Spielzeugmuseum Pegasus Smallworld zeigt eine umfangreiche Sammlung aus den Jahren 1900 bis 1980 mit weit mehr als 2.000 Objekten. Dazu gehören über 700 Tiere aus dem Hause Steiff. Das Museum und der Stollen des Vereins Bergwerk Riedhof öffnen an ausgewählten Samstagen für Besucherinnen und Besucher, Schulen und Gruppen. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, prüfen Sie die Öffnungstermine vor der Anreise.

Den Aufenthalt nach dem eigenen Schwerpunkt planen

Die Angebote geben unterschiedliche Planungsspielräume: Am Türlersee stehen mehrere Aktivitäten zur Wahl, während der Besuch des Bergwerks an ausgewählte Samstage gebunden ist. Wer das Bergwerk sehen möchte, sollte deshalb zuerst den passenden Termin prüfen und die übrigen Pläne daran ausrichten. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie ebenfalls mit Ihrem Schwerpunkt beginnen: Entscheiden Sie, ob Seeaktivitäten, eine Wegstrecke oder ein Kulturangebot Ihren Aufenthalt prägen soll, und prüfen Sie anschliessend die Angaben zur konkreten Unterkunft.

Weitere Reiseziele entdecken: Ottenbach, Knonau, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Bonstetten, Uetliberg, Affoltern am Albis, Aeugstertal

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Affoltern.

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