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Regensdorf verbindet Natur am Katzensee mit Orts- und Baugeschichte. Zu den Themen für einen Aufenthalt zählen eine geschützte Landschaft, das Gemeindemuseum, historische Speicher, eine Kultour und eine Weinbautradition. Regensdorf liegt im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz und gilt als grösste Stadt des Furttals. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Regensdorf, Watt und Adlikon sowie die Weiler Oberdorf, Altburg, Katzensee, Neu-Hard, Alt-Hard und Geissberg. Die Gemeinde liegt beidseits des Furtbachs. 43,5 Prozent ihrer Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, 23,6 Prozent sind bewaldet. Diese Anteile beziehen sich auf die ganze Gemeinde, nicht allein auf den gleichnamigen Ort.

Natur am Katzensee

Die Landschaft am Katzensee umfasst zwei kleine Seen, Moorwälder und Riedwiesen. Sie bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, darunter viele bedrohte oder seltene Arten. Für das Gebiet wurde 2003 eine neue Schutzverordnung erlassen. Markierte Wege führen durch die Landschaft; gebadet werden kann an der dafür vorgesehenen Badestelle. Damit lassen sich Naturwege und Baden als unterschiedliche Aspekte eines Besuchs einordnen: Die Wege führen durch die Landschaft, während die Badestelle der ausgewiesene Ort fürs Baden ist.

Baugeschichte vom Speicher bis zur Wohnsiedlung

Die Wohnsiedlung Sonnhalde ist ein aussergewöhnlich gutes Beispiel für die Verwendung standardisierter Fertigbauteile im Wohnungsbau. Zugleich ist sie ein bedeutender Zeuge der wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und bautechnischen Entwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihr historischer Schwerpunkt unterscheidet sich damit von den älteren Kornspeichern in Regensdorf.

Das Gemeindemuseum Regensdorf befindet sich in einer historischen, auf 1722 datierten Kornscheune und zeigt Objekte zur Geschichte und Kultur des Dorfes. Zur Dauerausstellung gehört eine audiovisuelle Schau über verschiedene Kornspeicher in Regensdorf, Adlikon und Watt. Die Ausstellung nimmt damit mehrere Orte der Gemeinde in den Blick. Ein weiteres konkretes Baudatum hat der Sander Spycher: Er ist der älteste Kornspeicher des Ortes, wurde 1626 erbaut und 1638 um ein zweites Stockwerk erweitert. Zusammen reichen diese Beispiele von einem Speicher aus dem 17. Jahrhundert bis zur Baugeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kultour und Weinbau

Für einen klar umrissenen Ausflug gibt es die Kultour „Historic Buildings Regensdorf-Watt“. Die Route ist 9 Kilometer lang, dauert ungefähr zwei Stunden und 30 Minuten und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Sie beginnt und endet im Zentrum von Regensdorf. Länge, ungefähre Dauer und Schwierigkeitsgrad geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung. Rechnen Sie mit der genannten ungefähren Dauer und prüfen Sie vor der Tour die örtlichen Bedingungen.

Eine weitere lokale Perspektive bietet der Weinbau in Watt. Die Rebhausgemeinschaft Watt bewirtschaftet dort seit mehreren Jahrzehnten den Rebberg in der Gemeinde Regensdorf beim Katzensee und lässt die Trauben zu Wein keltern. So ergänzen neben Natur- und Baugeschichte auch Weinbau und landwirtschaftliche Nutzung das Bild der Gemeinde.

Weitere Reiseziele entdecken: Dällikon, Schleinikon, Otelfingen, Regensberg, Buchs, Oberglatt, Dielsdorf, Rümlang.

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