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Mit der rot-beigen Forchbahn «Frieda» erreichen Sie die ländliche Forch von Zürich Stadelhofen in etwa 20 Minuten. Der Bahnhof Forch ist zugleich ein Ausgangspunkt für Ausflüge zu Fuss, mit dem Velo und im Winter auf Langlaufskiern. So lässt sich ein Aufenthalt nach der gewünschten Aktivität ausrichten: von einer Wanderung durch ein Tobel bis zu einer längeren Strecke über den Pfannenstiel.

Von Forch auf Wander- und Velorouten

Eine Wanderung führt von Forch durch das Werenbachtobel, am Forchdenkmal vorbei und weiter zum Tram-Museum. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, kann eine Velotour über den Pfannenstiel zum Lützelsee wählen; unterwegs bieten sich Ausblicke auf den Zürichsee. Die Wege unterscheiden sich damit schon in ihrer Fortbewegungsart und ihrem Ziel, ohne dass Sie sich auf eine einzige Ausflugsform festlegen müssen.

Der Pfannenstiel-Weg führt von Forch nach Meilen. Vom Bahnhof Forch geht es zunächst zum Waldrand, von wo sich der Blick über den Greifensee und ins Zürcher Oberland öffnet. Auf dem weiteren Weg liegen Toggwil und das Meilemer Tobel; ausserdem passiert die Route die Ruine der Burg Friedberg. In Meilen angekommen, ist die Rückreise mit dem Schiff oder der S-Bahn möglich. Die Strecke verbindet damit Wald- und Tobelabschnitte mit einem klaren Zielort und mehreren genannten Rückreiseoptionen.

Eine andere Wanderung führt von Forch über Kaltenstein und Wangen zur Tobelmüli und weiter ins Küsnachter Tobel, vorbei an Drachenhöhle und Burgruine Wulp bis zum Alexanderstein und Küsnachter Horn. Für diese Route sind zwei Stunden sowie 70 Höhenmeter Aufstieg und 330 Höhenmeter Abstieg angegeben. Zur Orientierung folgt der Weg den Wegweisern, führt unter der Autostrasse hindurch zum Weiler Wangen und über insgesamt 70 Treppenstufen hinunter zum Bach. Diese Angaben geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Wegführung und den Höhenverlauf.

Ortsbild, Geschichte und saisonale Alternativen

Auch die Station selbst führt in eine Landschaft mit kulturellen und historischen Anknüpfungspunkten. Der Hügel der Burgruine Wulp war bereits in der späten Bronzezeit besiedelt und wurde später von den Römern als Stützpunkt genutzt. Der Alexanderstein ist ein fünf Meter hoher Findling aus der Eiszeit und nach dem Geologen Alexander Wettstein benannt. Bei der Burgruine Wulp gibt es zudem eine Feuerstelle, die sich bei schönem Wetter für eine Rast anbietet; ob sie nutzbar ist, kann von den Bedingungen vor Ort abhängen.

Das Ortsbild des Weilers Forch ist durch Firstrichtungen geprägt, die parallel zu den Strassen verlaufen. Für das schutzwürdige Ortsbild besteht ein behördenverbindliches Inventar. Auch die Umgebung des Wehrmännerdenkmals ist als Schutzgebiet ausgewiesen und in drei Zonen eingeteilt. Diese Details ergänzen die Wegeplanung um einen Blick auf die gebaute und geschützte Umgebung, ohne dass der Ausflug auf eine einzelne Sehenswürdigkeit beschränkt sein muss.

Für einen Familienausflug durchs Küsnachter Tobel ist die Ringo-Reise eine weitere Möglichkeit: Sie führt mit der Forchbahn «Frieda» bis zur Forch und anschliessend durch das grüne Tobel. Insgesamt dauert sie vier bis fünf Stunden, davon zwei Stunden zu Fuss, und ist kinderwagentauglich. Die Gesamtzeit und der ausgewiesene Fussweganteil helfen dabei, diesen Ausflug von einer reinen Wanderung zu unterscheiden.

Im Winter hängt eine weitere Option vom Schneefall ab: Die Langlaufloipe Guldenen bei Forch ist bei ausreichender Schneedecke 30 Kilometer lang und kann klassisch oder im Skating-Stil genutzt werden. Der obere Abschnitt ist schneesicherer und meist in besserem Zustand als der untere; Schneefall und Präparierung bleiben dabei ausschlaggebend. So unterscheiden sich die saisonalen Möglichkeiten deutlich von den Wander- und Velotouren der übrigen Jahreszeiten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Küsnacht.

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