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Auf 640 Metern Höhe, unterhalb des Ďumbier-Kamms im Teilgebirge der Niederen Tatra, verbindet Horná Lehota eine Berglage mit mehreren klar unterscheidbaren Kulturzielen. Hrádok, die Kirchen und die Gedenkstube von Samo Chalupka stehen für unterschiedliche Teile der Ortsgeschichte; ein Lehrpfad und eine Radroute ergänzen das Bild um verschiedene Möglichkeiten, den Ort zu erkunden.

Naturraum und Ortslage

Das Natura-2000-Schutzgebiet Nízke Tatry umfasst auch das Katastergebiet von Horná Lehota. Im Schutzgebiet dominieren Nadelwaldlebensräume, ergänzt durch Wiesen und Weiden. Damit steht neben der Ortsgeschichte auch die Landschaft des Schutzgebiets als eigener Schwerpunkt im Blick.

Hrádok und der Lehrpfad

Hrádok bei Horná Lehota ist eine Höhenburganlage und ein geschütztes Kulturdenkmal. An drei Seiten schützten Wallaufschüttungen die Anlage, an der Nordwestseite ein Felskliff. Historisch diente Hrádok als Siedlungs- und Handelszentrum und war Teil des Systems von Höhenburgen im Horehronie. Die Anlage verbindet so eine konkrete Schutzform mit ihrer Rolle in der regionalen Siedlungs- und Handelsgeschichte.

Ein Lehrpfad führt von Horná Lehota nach Hrádok. Der Weg „Kelti na Horehroní“ ist etwa 3,5 Kilometer lang und kann an der gleichnamigen Ausstellung im Ortszentrum beginnen. Die ungefähre Distanz gibt Ihnen einen Orientierungswert für die Tagesplanung; prüfen Sie vor dem Aufbruch die Streckenbedingungen.

Kirchen und Samo Chalupka

Die römisch-katholische Kirche des heiligen Michael des Erzengels ist ein barocker Bau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und gilt als nationales Kulturdenkmal. Die evangelische Kirche ist ein klassizistischer Bau von 1845 und wurde nach dem Brand von 1872 wiederhergestellt. Der Glockenturm von Horná Lehota besitzt einen hölzernen Aufbau aus dem Jahr 1789. An diesen Bauwerken lassen sich verschiedene Epochen der Ortsgeschichte ablesen.

Samo Chalupka wurde in Horná Lehota geboren und war dort von 1840 bis zu seinem Tod als evangelischer Pfarrer tätig. Die Gedenkstube von Samo Chalupka befindet sich in einem ehemaligen evangelischen Schulgebäude. Ihre Ausstellung umfasst ethnografisches Material zum Leben der Einwohner von Horná Lehota und ihrer Umgebung sowie Materialien zu Leben und Werk Chalupkas. So stehen Ortsgeschichte und Literaturgeschichte in der Gedenkstube nebeneinander. Für Besuche ist eine vorherige telefonische Anmeldung erforderlich; die Mindestgruppengröße beträgt fünf Personen. Bestätigen Sie die Besuchsbedingungen vor der Anreise telefonisch.

Weitere Aktivitäten

Der Escape Room „Prdimuch“ vermittelt die örtliche Vampirlegende in einem Kinoraum durch eine audiovisuelle Darstellung. Für Radfahrende beginnt in Horná Lehota die Radroute zum Vajskovský-Wasserfall. Sie führt mit einem moderaten Anstieg auf einer Asphaltstraße zur Quelle von Samo Chalupka. Die beiden Angebote unterscheiden sich deutlich in ihrer Form: Hier steht eine audiovisuelle Darstellung im Kinoraum, dort eine Radroute mit einem beschriebenen Weg zur Quelle. Prüfen Sie vor der Abfahrt die Streckenbedingungen.

Bei der Suche nach einem Hotel für Horná Lehota können Sie zunächst gewichten, welche Themen für Ihre Reise ausschlaggebend sind: Hrádok und die Kirchen, die Gedenkstube von Samo Chalupka oder Lehrpfad und Radroute.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brezno.

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