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Bulhary liegt im nördlichen Teil der Cerová vrchovina und verbindet geologische Besonderheiten mit Natur- und Kulturerbe. Für die Planung geben die Wege zum Veľký Bučeň, das nahe Schutzgebiet Kerčík und historische Spuren im Ort konkrete Anknüpfungspunkte. Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Bulhary suchen, können diese Themen helfen, die Reiseidee zu bestimmen: Landschaft und Natur oder auch Architektur und Ortsgeschichte.

Geologie und Natur rund um Bulhary

Bulhary liegt im Quellgebiet eines linksseitigen Quellbachs des Bachs Suchá. Das Gebiet besteht aus Sandstein und Tonstein, aus denen Reste basaltischer Lavaströme hervortreten; Buchen-, Eichen- und Robinienwälder prägen die Bewaldung. Westlich von Bulhary liegt am nordwestlichen Rand der Cerová vrchovina der aktive Steinbruch Kameňolom Bulhary, in dem Basalt und Schotter abgebaut werden. In Hohlräumen des Basalts kommen grüner Olivin, Aragonit, Opal und Zeolithe vor.

In der näheren Umgebung liegt das Naturschutzgebiet Kerčík zwischen Bulhary und Šávoľ auf einem isolierten Basaltausläufer. Es schützt ein reichliches Vorkommen der Böhmischen Kuhschelle (Pulsatilla pratensis ssp. bohemica Skalický) in steppenartigen, wärmeliebenden Pflanzengesellschaften. Veľký Bučeň gehört zu den Tafelbergen der Cerová vrchovina, ist 514 m hoch und bildet den höchsten Hang im nördlichen Teil des Gebirges.

Routen zum Veľký Bučeň vergleichen

Zum Veľký Bučeň führen zwei unterschiedlich beschriebene Routen. Eine 9 km lange asphaltierte Straße dorthin ist zugleich eine rot markierte Radroute und beginnt am Hauptbahnhof von Fiľakovo. Eine Wegbeschreibung von 2021 nennt außerdem einen etwa 9,5 km langen, gelb markierten Wanderweg entlang der Fiľakovské skaly. Er bietet einen weiteren Zugang zum Veľký Bučeň und führt durch Hügel des neogenen Basaltvulkanismus. Der gelbe Wanderweg ist nach den Längenangaben ungefähr einen halben Kilometer länger; für die Wahl unterscheiden sich vor allem Wegart und Markierung. Prüfen Sie vor der Abfahrt aktuelle Wegbedingungen und Markierungen. Auf dem Gipfel stehen ein Hochsitz und eine Informationstafel; prüfen Sie vor Ihrem Besuch den Zustand dieser Einrichtungen.

Kapelle und Erinnerung an den „Kráľ stromov“

Die Kaplnka Všetkých svätých in Bulhary ist eine 1849 errichtete klassizistische Kapelle und wurde 1893 restauriert. In ihrem Inneren befindet sich ein volkstümlich gefertigter spätbarocker Altar aus der Zeit um 1800. Altar und Bauwerk vereinen damit unterschiedliche Zeitschichten: Der Altar ist spätbarock, die Kapelle klassizistisch, und 1893 markiert eine spätere Restaurierung.

Der frühere „Kráľ stromov“ in Bulhary war eine 800 Jahre alte Eiche; sie ist am Ort nicht mehr erhalten. Ein Querschnitt der Eiche befindet sich im Stadtmuseum von Fiľakovo. Wenn Sie ihn sehen möchten, prüfen Sie vorab, ob er aktuell ausgestellt wird.

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