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Revúca verbindet die Geschichte des Ersten Slowakischen Gymnasiums mit Spuren der slowakischen Literatur- und Kulturgeschichte. Dazu kommen eine Aussichtswarte und Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Für die Planung lässt sich so zwischen Stadtrundgängen, historischen Orten und Touren in der Umgebung wählen.

Gymnasiumgeschichte und Stadtrundgänge

Das Erste Slowakische Gymnasium in Revúca wurde am 16. September 1862 eröffnet. Im Gebäude des Gymnasiums ist das Museum des Ersten Slowakischen Gymnasiums untergebracht. Es präsentiert die Geschichte der Schule für den Zeitraum von 1862 bis 1874. Wer sich für die slowakische Bildungsgeschichte interessiert, findet hier einen konkreten Bezug zwischen dem historischen Schulgebäude und dem Thema der Ausstellung.

Das Museum bietet große und kleine Stadtrundgänge durch Revúca an. Für die Rundgänge ist eine Anmeldung mindestens drei Tage im Voraus erforderlich. Beziehen Sie diesen Vorlauf in Ihre Planung ein, wenn Sie die Stadt auf diesem Weg kennenlernen möchten.

Literatur und historische Orte

Die Märchenskulpturen stehen an Orten, die mit der Geschichte der Stadt verbunden sind. Sie zeigen Szenen aus literarischen Werken der Märchenerzähler Gustáv Reuss und Pavol Dobšinský. Die dargestellten Werke haben einen direkten Bezug zu Revúca oder zur Region Gemer. Die Skulpturen verbinden also Literaturmotive mit konkreten historischen Bezügen des Ortes.

Auch das evangelische Pfarrhaus gehört zu dieser Geschichte: Ab den 1820er-Jahren entwickelte es sich zu einem bedeutenden Ort der slowakischen nationalen Erweckungsbewegung in Gemer und Malohont. An seiner Fassade erinnert eine Gedenktafel an Samuel Reuss und seine Söhne, die ersten Sammler slowakischer Volksmärchen; die Tafel ist als nationales Kulturdenkmal eingestuft. Eine weitere Gedenktafel erinnert an Pavol Emanuel Dobšinský und seine Tätigkeit dort als evangelischer Priester, Folklorist, Redakteur, Dichter, Übersetzer, Lehrer und Theaterautor.

Im Zentrum von Revúca steht eine gotische Kirche, die bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet wurde. In ihrem Presbyterium befindet sich ein spätgotisches steinernes Sakramentshaus mit einem schmiedeeisernen Gitter aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche und die Gedenktafeln am Pfarrhaus zeigen unterschiedliche Aspekte des historischen Erbes: sakrale Architektur einerseits, die mit Revúca verbundene slowakische Kulturgeschichte andererseits.

Aussicht und Wege

Die Aussichtswarte auf der Šturmanova hora bietet einen Blick auf Revúca, die Gipfel des Slowakischen Erzgebirges und das gesamte Muráň-Tal. Ein Zugang führt von Strelnica über einen 4,1 Kilometer langen befestigten Waldweg. So lässt sich die Strecke in Ihre Tourenplanung einordnen.

Eine andere Strecke ist die vier Kilometer lange Gemerská zelená cesta. Sie beginnt am Platz von Revúca, führt über den Bahnhof in Richtung des ehemaligen Kurbads und verläuft über Dämme und technische Bauwerke der unvollendeten Gemerer Eisenbahnstrecke. Sie ist für Fußgänger, Radfahrer, Familien mit Kindern und Nordic-Walking-Geher vorgesehen. Die beiden Wege sind nahezu gleich lang, unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Verlauf und Thema: Der Weg von Strelnica führt zur Aussichtswarte, während die Gemerská zelená cesta an der Stadt beginnt und die Bauwerke der Eisenbahnstrecke einbezieht.

Revúca ist außerdem ein Ausgangspunkt für Sommer- und Wintertouren in den Nationalpark Muránska planina. Für eine digitale Entdeckung der Stadt startet das online funktionierende Spiel Hviezdojed beim Touristeninformationszentrum. Damit stehen neben den historischen Orten auch Touren und ein digitales Angebot als unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl, Revúca zu erkunden.

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