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Uhorské liegt im südlichen Teil des Slowakischen Erzgebirges, im Tal des Uhorštiansky-Bachs. Der Abschnitt Stolické vrchy befindet sich in der Nähe. Für die Wahl einer Ferienwohnung lassen sich Natur und Ortsgeschichte als zwei unterschiedliche Schwerpunkte betrachten: Eichenwälder und Störche stehen neben der Geschichte der Holzverarbeitung, älteren Bauten und dem Stausee Uhorské. So kann die Ortswahl danach ausgerichtet werden, ob Sie Landschaft, Kulturgeschichte oder die Erholungsfunktion des Stausees stärker gewichten.

Wald und Tierwelt

Der östliche und nördliche Teil des Gebiets von Uhorské ist überwiegend von Eichenwäldern bedeckt. Im weitläufigen Waldgebiet wachsen essbare Pilze und Waldfrüchte, darunter Brombeeren und Hagebutten. Seit etwa 1960 brüten in Uhorské Weißstörche, die dort jedes Jahr erfolgreich zwei bis drei Jungvögel aufziehen; Schwarzstörche brüten in Ceriny und Farkaška. Damit sind sowohl die bewaldeten Gebietsteile als auch die örtliche Vogelwelt Teil des Naturbezugs von Uhorské.

Holzhandwerk und Musiktradition

Zur historischen Holzverarbeitung in Uhorské gehörten 1770 die Herstellung von Fässern und Trögen sowie verschiedene hölzerne Teile für Wagen und Pflüge. Auch nach dem Ersten Weltkrieg waren das Wagnerhandwerk und die Herstellung gedrechselter Holzgegenstände verbreitet. Zimbal-Musik entwickelte sich ebenfalls zu einer beliebten musikalischen Tradition in Uhorské. Die Holzarbeiten und die Musik stehen für unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: handwerkliche Tätigkeiten und eine lokale musikalische Tradition.

Kirche und Herrenhaus

Die Kirche in Uhorské steht auf einer Anhöhe im zentralen Teil der Gemeinde, nahe dem Friedhof, und dient ihrem religiösen Zweck. Der klassizistische Bau mit barocken Elementen wurde 1803–1808 an der Stelle einer älteren Holzkirche aus dem Jahr 1610 errichtet. Das ehemalige Herrenhaus entstand 1810–1812 als geräumige Gutsherrenunterkunft des letzten feudalen Grundherrn Farkaš-Szentiványi. Nach 1848 übernahm die Gemeinde das Gebäude; es wurde mehrfach rekonstruiert, im Inneren umgebaut und an neue Bedürfnisse angepasst. Die Baugeschichten unterscheiden sich: Bei der Kirche steht ein Neubau am Ort eines älteren Vorgängers im Mittelpunkt, beim Herrenhaus die spätere Übernahme und Anpassung.

Stausee Uhorské: Erholungsfunktion und Ufer

Der Stausee Uhorské wurde 1960–1961 errichtet und 1982–1983 erweitert; schrittweise entstand damit auch ein Erholungs- und touristisch-rekreatives Zentrum. Seine Fläche beträgt 3,17 Hektar. Der Slowakische Anglerverband bewirtschaftet ihn als Karpfenzucht- beziehungsweise Zuchtteich; besetzt wird er mit Karpfen, Zandern und Hechten. Ein Drittel des Ufers ist unzugänglich und zum Fischfang ungeeignet. Da sich Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie die Zugänglichkeit vor Ihrem Besuch.

Anreise und weitere Orientierung

Uhorské ist durch Busverbindungen erschlossen; die erste Bushaltestelle wurde 1948 eingerichtet. Wenn Sie mit dem Bus anreisen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. Eine mögliche Verbindung besteht zum Erholungsgebiet Kokava nad Rimavicou.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poltár.

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