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Sútor verbindet eine bewaldete Hügellandschaft mit dem Naturschutzgebiet Ťahan und markanten Spuren der Ortsgeschichte. Naturraum, historische Bauwerke und Ereignisse bieten unterschiedliche Ansatzpunkte, um den Ort kennenzulernen.

Waldlandschaft und Naturschutzgebiet Ťahan

Sútor liegt in der Beckenlandschaft Rimavská kotlina, im Tal eines linksseitigen Nebenflusses der Rimava. Das Gemeindegebiet ist überwiegend bewaldet und liegt in einer Hügellandschaft. Zu den dortigen Waldgesellschaften zählen Eichen-Hainbuchen-Bestände mit Buchenanteil sowie Eichen- und Kiefernwälder. Beckenlage, Höhenzüge und verschiedene Waldtypen prägen so den landschaftlichen Rahmen des Ortes.

Im Katastergebiet von Sútor liegt das Naturschutzgebiet Ťahan, das sich über die Katastergebiete von Sútor und Tomášovce erstreckt. Seine Grenzen sind identisch mit denen des Natura-2000-Gebiets SKUEV0363 Ťahan. Innerhalb des Schutzgebiets gilt in Zone A die Schutzstufe 5, in Zone D die Schutzstufe 2. Ťahan schützt Lebensräume von europäischer Bedeutung: pannonische Eichen-Hainbuchenwälder (91G0) und Eichen-Zerreichenwälder (91M0). Die Angaben zu den Waldgesellschaften und den geschützten Lebensräumen geben dabei unterschiedliche Einblicke in die Natur des Gemeindegebiets.

Reformierte Kirche und Ortsgeschichte

Das älteste Denkmal in Sútor ist die reformierte Kirche, erbaut 1810. Sie ist ein Saalbau mit geradem Abschluss und einem vorgebauten Turm. Ein Bericht vom 19. Januar 2025 beschreibt die Kirche als dachlose Ruine, in die sich allmählich Vegetation ausbreitet. Prüfen Sie den Zustand vor einem Besuch.

Auch ein Ereignis aus jüngerer Zeit ist mit der Kirche verbunden: 2018 fand dort ein symbolischer Abschiedsgottesdienst statt. Dabei läuteten die Glocken am Turm zum letzten Mal, bevor sie abgenommen und in das Areal des Paulinerklosters in Gombasek bei Rožňava gebracht wurden. Das Kloster befand sich damals in Erneuerung. Der Gottesdienst und der Abtransport der Glocken gehören zu diesem historischen Ereignis.

Sútor wird erstmals im Jahr 1410 erwähnt. Zunächst gehörte der Ort zur Burg Blh, später zur Herrschaft Muráň. Türkische Truppen verwüsteten Sútor in den Jahren 1566–1567. Eine andere Facette der Ortsgeschichte zeigt die Herstellung von Alltagsgegenständen: Einwohner von Sútor stellten 1828 Pfeifen und Besen her. So stehen neben den historischen Herrschaftsbezügen und den Ereignissen des 16. Jahrhunderts auch örtliche Erzeugnisse aus dem 19. Jahrhundert.

Zum kulturellen Bild gehören außerdem zwei mit Sútor verbundene volkskundliche Texte: „A boszorkány halála“ und „Mióta nincs Szútorban jó idő?“ Die Titel geben einen eigenen Zugang zur Überlieferung rund um den Ort, ergänzend zu den Bau- und Ereignisgeschichten.

Anreise planen

Ein veröffentlichter regionaler Busfahrplan, ausgewiesen mit Gültigkeit ab dem 14. Dezember 2025, führt Haltestellen mit den Namen Sútor und Sútor, šťavica. Prüfen Sie die aktuellen Abfahrtszeiten passend zu Ihrem Reisedatum, bevor Sie Ihre Anreise festlegen.

Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie zunächst überlegen, welche Seite Sútor für Ihren Aufenthalt prägt: die bewaldete Landschaft und die geschützten Lebensräume von Ťahan oder die reformierte Kirche und die Geschichte des Ortes. Die genannten Sehenswürdigkeiten und historischen Themen helfen, das Reiseziel einzuordnen; eine aktuelle Reiseplanung sollte außerdem die zeitgebundenen Angaben zur Kirche und zum Busfahrplan berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rakytník, Tisovec, Hodejovec, Rimavská Baňa, Rumince, Kociha, Šimonovce, Hajnáčka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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