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In Lok kommen Ortsgeschichte, zwei Kirchen und die regionale MTB-Route MERIDIEM 2122 zusammen, die durch den Ort führt. Auch die Landschaft setzt einen eigenen Akzent: Lok liegt an den östlichen Hängen der Pohronská pahorkatina und auf den Terrassen der Hron. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Lok suchen, können Sie Ihren Aufenthalt zunächst danach ausrichten, ob Ortsgeschichte, Kirchen oder die Radtour für Sie im Vordergrund stehen.

Landschaft an den Hängen und Hron-Terrassen

Das Gelände ist überwiegend eben bis hügelig und entwaldet. Geologisch besteht es aus tertiären Ablagerungen mit einer Decke aus Löss und Lösslehm. Zusammen mit den östlichen Hängen der Pohronská pahorkatina und den Terrassen der Hron ergibt sich eine konkrete landschaftliche Einordnung des Ortes. Wer bei der Wahl des Reiseziels nicht nur auf einzelne Bauwerke achtet, kann diese Merkmale als zweiten Zugang neben Kirchen und Ortsgeschichte einbeziehen: Hier gehören Relief, Lage und Untergrund zum Bild von Lok.

Von der ersten Erwähnung bis zum Bahnhof

Lok wurde 1286 erstmals unter dem Namen Luk schriftlich erwähnt. 1388 wurde der Ort auf Anordnung König Sigismunds Teil der Herrschaft der Burg Levice. Die Daten stehen für unterschiedliche historische Vorgänge: Die erste betrifft die frühe Nennung des Ortes, die zweite seine Zugehörigkeit zu einer Herrschaft. 1867 erwarb Graf Gustáv Schöller den Großgrundbesitz und ließ danach in Lok eine Brennerei, Wirtschaftsgebäude und Wohnhäuser errichten. Später, 1913–1914, wurde die Bahnstrecke Levice–Šurany gebaut und ein Bahnhof in Lok eingerichtet. Die örtliche Geschichte umfasst damit Namensnennung und Herrschaftszugehörigkeit ebenso wie Bauvorhaben aus dem 19. Jahrhundert und die damalige Entwicklung der Bahnstrecke.

Zwei Kirchen, zwei Baugeschichten

Die reformierte Kirche wurde 1783 erbaut. Ihr Turm kam 1844 hinzu und wurde 1873 erhöht. Bei der Allerheiligenkirche liegt der Ausgangspunkt in einer Kapelle des 18. Jahrhunderts, die zu einer Kirche erweitert und 1949 restauriert wurde. Die Bauabläufe unterscheiden sich: Bei der reformierten Kirche stehen der Bau und die späteren Veränderungen am Turm im Mittelpunkt; bei der Allerheiligenkirche sind Kapelle, Erweiterung und Restaurierung wichtige Stationen. Beide Kirchen sind in gutem Zustand und dienen weiterhin ihrem Zweck. Wenn Sie einen Besuch im Inneren planen, klären Sie den Zugang vor Ort. Im Inventar der Allerheiligenkirche ist außerdem ein silbernes Pacifikale aus der Zeit um 1720 verzeichnet.

Mit der MTB-Route durch Lok

Die regionale MTB-Route MERIDIEM 2122 ist als mittelschwere Sportstrecke eingestuft. Sie führt durch Lok und danach auf Feldwegen in Richtung Bajka. Als Oberflächen sind Asphalt, befestigte Wege, Feldwege und Waldwege angegeben. So lassen sich die Einstufung, der Verlauf und die verschiedenen Wegarten als eigene Planungspunkte betrachten. Die Route bietet einen anderen Schwerpunkt als die Kirchen und die Ortsgeschichte, ohne dass dafür ein bestimmter Ablauf des Aufenthalts vorgegeben ist.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Levice.

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