Pozba wird durch mehrere unterschiedliche Themen geprägt: ein hügeliges Relief, die 400 Jahre alte Zerreiche Tankošký cer, vorgeschichtliche Siedlungsspuren und die Wallfahrtsstätte Studnička. Historische Bauwerke und Erinnerungsorte ergänzen dieses Bild. Wenn Sie zwischen Natur, religiöser Kultur und Ortsgeschichte wählen, helfen die konkreten Unterschiede der Themen bei der Schwerpunktsetzung.
Hügelland und Naturdenkmal
Das Relief von Pozba wird überwiegend von mäßig bis mittelstark gegliederten Niederungshügeln geprägt. Die Höhen liegen zwischen 156 und 253 Metern. Ein konkretes Naturmerkmal ist der geschützte Tankošký cer: Die Zerreiche (Quercus cerris) ist 400 Jahre alt und wegen ihrer wissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung geschützt. So stehen die Beschreibung des Geländes und die Bedeutung eines einzelnen Baums als zwei verschiedene Aspekte der Natur Pozbas nebeneinander.
Vorgeschichte und Bauwerke
Archäologische Funde aus dem Gebiet von Pozba belegen eine neolithische Siedlung der Lengyel-Kultur sowie eine äneolithische Siedlung mit kannelierter Keramik. Die beiden Fundzusammenhänge reichen in unterschiedliche Abschnitte der Vorgeschichte zurück; bei der äneolithischen Siedlung ist außerdem der Keramiktyp näher bezeichnet. Sie geben der Ortsgeschichte damit eine lange zeitliche Perspektive.
Die reformierte Kirche ist das älteste Denkmal der Gemeinde. Sie wurde 1785 im Toleranzklassizismus erbaut. Ein anderer Gebäudetyp ist der Bahnhof von Pozba: Sein ebenerdiges, rechteckiges Gebäude ist bis heute nahezu in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Kirche und Bahnhof ergänzen die Ortsgeschichte um unterschiedliche bauliche Zeugnisse.
Erinnerungsorte in Pozba
Auf dem Platz steht ein 1994 errichtetes Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. In das Kriegsdenkmal sind neun Namen von Opfern des Ersten Weltkriegs und 22 Namen von Gefallenen des Zweiten Weltkriegs eingraviert. Die beiden Gruppen sind damit am selben Denkmal getrennt benannt. In Pozba ist außerdem ein jüdischer Friedhof mit marmornen Grabsteinen erhalten. Er ergänzt die Erinnerungsorte um einen eigenen Teil des lokalen Erbes.
Studnička: Kapellen, Kreuzweg und Wallfahrt
Die Wallfahrtsstätte Studnička Pozba ist den Sieben Schmerzen Mariens geweiht. Über der Quelle steht eine Kapelle, die 1926 aus Spenden von Pilgern erbaut wurde. Oberhalb der Quelle umfasst der Kalvarienberg 15 Bilder der Kreuzwegstationen, die an den Bäumen angebracht sind. Zum Komplex gehört auch eine Lourdesgrotte mit einer Statue Unserer Lieben Frau von Lourdes. Gegenüber der Kapelle bei Studnička steht eine zweite Kapelle, die 1914 erbaut wurde. Die Anlage umfasst damit mehrere unterschiedliche religiöse Elemente, die jeweils einen eigenen Bezugspunkt bilden.
Die Wallfahrtsstätte liegt im Dreieck zwischen den Gemeinden Pozba, Bardoňovo und Dedinka. Von Mai bis Ende Oktober wird dort regelmäßig jeden Sonntag um 11:00 Uhr eine heilige Messe gefeiert. Wenn Sie den Gottesdienst in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie die Zeitangabe vor dem Besuch noch einmal.
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