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Zlatníky liegt am Nordostfuß des Považský Inovec und am Oberlauf des Bachs Livina. Das Gemeindegebiet reicht von 260 bis 975 m über dem Meeresspiegel; das Ortszentrum liegt auf 270 m. Der Ortskern befindet sich damit nahe am unteren Ende der gesamten Höhenspanne, während die Gemeinde auch deutlich höher gelegene Bereiche umfasst.

Für die Anreise ist die Straßenanbindung ein klarer Teil der Orientierung: Zwei Staatsstraßen der III. Klasse führen nach Zlatníky und verbinden den Ort mit allen benachbarten Gemeinden im Bezirk.

Landschaft und Wege

Der Lehrpfad Duchonka-Kulháň ist ein selbstgeführter Fußweg, der in beide Richtungen begangen werden kann. Er ist als leicht eingestuft und kann im Sommer wie im Winter genutzt werden. Die Begehbarkeit in beide Richtungen lässt Ihnen die Wahl der Laufrichtung; eine Führung ist für den selbstgeführten Weg nicht vorausgesetzt. Das Arboretum und 14 markierte Baumarten geben dem Pfad zusätzlich einen konkreten Naturbezug. Für Eichen im Gebiet Kulháň wird ein Alter von 300 bis 550 Jahren geschätzt. Ein Abschnitt des Lehrpfads verläuft auf dem Damm der ehemaligen Waldbahn.

Das Schutzgebiet Kulháň umfasst insgesamt 128,9765 ha. Es liegt im Bezirk Topoľčany im Katastergebiet Prašice sowie im Bezirk Bánovce nad Bebravou im Katastergebiet Zlatníky. Zum Schutzgebiet gehört das Gebiet von europäischer Bedeutung SKUEV0134 Kulháň.

Der Rybník Kulháň eignet sich als Zwischenstopp oder Ziel von Radtouren. Dort gibt es Tiere auf dem Bauernhof und Spielmöglichkeiten für Kinder, darunter Rutschen, Karussells und Schaukeln. Wer eine Fahrradtour mit einem Halt verbinden möchte, kann so neben dem Radfahren auch ein konkretes Kinderangebot in die Planung einbeziehen.

Ortsgeschichte und Kultur

Eine Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1389 erwähnt eine Goldmine. In der Siedlung Kulháň bestand ab 1865 eine Glashütte; ihre Produktion wurde 1890 eingestellt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts stellten einige Einwohner von Zlatníky noch Radstreben für Stellmacher her. Zusammen reichen diese historischen Hinweise vom Mittelalter bis zu einem Handwerk, das noch im 20. Jahrhundert ausgeübt wurde.

Der Glockenturm wurde 1984 nach dem Vorbild des früheren Bauwerks neu errichtet. Im Kircheninneren befinden sich ein Altarbild der Jungfrau Maria, der Königin, ein Kreuzweg und ein großes Holzkreuz. Das Kreuz stammt vom Holzschnitzer Ján Chovan aus Dekýš.

Der Bau der Kirche begann im Juli und August 1991. Im Oktober 1993 fand eine Firmung mit feierlicher Weihe der Kirche statt. Mit traditionellen Kirchweihfesten erinnern die Einwohner jährlich um den 22. August an den Kirchenfeiertag.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bánovce Nad Bebravou.

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