Zum Inhalt

Ein steiler, 60 Meter hoher Felsen nahe dem Váh bildet den Standort der Burgruine Beckov. Die Burg wurde nach einem Brand im Jahr 1728 zur Ruine; ihre Lage verbindet die Geschichte des Bauwerks mit einem markanten Abschnitt der Landschaft.

Burgen und Baugeschichte

Auch die Burg Tematín ist heute eine weithin sichtbare romantische Ruine. Sie liegt auf einem Bergkamm des Považský Inovec und diente einst als bedeutende Signalburg. Bei guter Sicht reicht der Blick von dort zum Považský Inovec, zur Podunajská nížina, zu den Kleinen Karpaten, zur Myjavská pahorkatina und zu den Weißen Karpaten. Die Sicht hängt vom Wetter ab.

Für den Weg zur Burg stehen zwei markierte Ansätze mit unterschiedlichen Gehzeiten zur Orientierung: Von der Erholungsregion unterhalb des Bezovec führt ein blau markierter Weg in etwa 1 Stunde 30 Minuten hinauf, von Lúka ist es auf einem ebenfalls blau markierten Weg ungefähr 2 Stunden 15 Minuten. Der angegebene Zeitunterschied beträgt rund 45 Minuten. Beide Zeiten sind Näherungswerte; die Routenbedingungen können variieren.

In Nové Mesto nad Váhom lässt sich die Baugeschichte an der Kirche der Geburt der Jungfrau Maria ablesen. Die befestigte Kirche hat spätromanische Ursprünge aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und wurde zwischen 1414 und 1423 als oktogonaler Bau im gotischen Stil umgestaltet. Später, von 1667 bis 1675, verwandelten eingefügte Trennarkaden das gotische Langhaus in eine barocke dreischiffige Kirche. Die verschiedenen Bauphasen machen den Wechsel der Formen konkret nachvollziehbar.

Museen und frühe Geschichte

Die interaktiven Ausstellungen im Draškovičov-Herrenhaus widmen sich der Geschichte von Čachtice, Gräfin Alžbeta Báthoryová, der Habaner Keramik und der Geschichte der Roma. Weitere Themen sind der Verein Tatrín, die Adelsfamilien von Čachtice und die Ausstattung von Adelssitzen. Das Podjavorinské-Museum setzt andere Schwerpunkte: Seine Ausstellung umfasst Archäologie, Geschichte und Ethnografie ebenso wie die Geschichte der Handwerkszünfte in Nové Mesto und Umgebung sowie die kirchengeschichtliche Entwicklung der Region.

Im Stadtmuseum Stará Turá zeigt die Ausstellung „Tradičné bývanie“ alte Möbel, örtliche Trachten, historische religiöse Bücher und Haushaltsgegenstände aus dem früheren Alltag. Einen andersartigen Blick auf Geschichte bietet der Park miniatúr in Podolie: In der Freiluftausstellung stehen mehr als 100 Modelle von Burgen, Schlössern, Kirchen, Hütten, Aussichtstürmen und Geburtshäusern bedeutender Persönlichkeiten. Weitere Modelle können hinzukommen.

Der 2026 neu eröffnete Archeopark Bošácka dolina vermittelt Einblicke in das Leben der Menschen während der letzten Eiszeit vor etwa 33.000 bis 22.000 Jahren. Zum Gelände gehört außerdem eine ungefähr 3.500 Jahre alte menschliche Behausung aus der späten Steinzeit beziehungsweise Kupferzeit. Besucher können ein typisches rekonstruiertes Haus betreten und einen funktionsfähigen Töpferofen besichtigen.

Schlucht, Fels und Aussicht

Die Haluzická tiesňava ist ein geschütztes Naturdenkmal und zugleich ein technisches Objekt. Entstanden ist sie durch die Erosion des Haluzický potok. Das Gebiet steht seit 1963 unter Naturschutz und hat heute die vierte Schutzstufe. Durch die Schlucht wurde 2012 ein forstlicher Lehrpfad angelegt.

Bei Stará Turá ragt Štúrova skala als natürlicher Felsvorsprung aus einem bewaldeten Hang heraus; sie liegt nahe dem Stausee Dubník. Der Ort wird für Erholung und Kletterübungen genutzt, und der Aufstieg gilt als leicht. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Turm Hájnica mit Panoramablicken über die Bošácka dolina, die Weißen Karpaten und die umliegenden Kopanizen. Auch die romanische Ruine der Kirche von Haluzice aus dem 13. Jahrhundert bietet einen Blick über die Bošácka dolina.

Wasser und Radwege

Das Erholungsareal Zelená voda liegt 2 Kilometer von Nové Mesto nad Váhom entfernt. Es ist von der Autobahn D1 sowie mit dem Auto, Bus, Fahrrad, auf Inline-Skates oder zu Fuß erreichbar. Windsurfen wird dort angeboten; die saisonale Verfügbarkeit kann variieren. Wenn Sie mit dem Bus anreisen, prüfen Sie die aktuelle Verbindung.

Das Erholungsgebiet Dubník besteht aus zwei Stauseen: Dubník I und Dubník II, auch neuer und alter Dubník genannt. Während der Sommersaison gibt es am Stausee, insbesondere am Dubník I, Möglichkeiten zum Baden, zum Ausleihen von Booten und Tretbooten, zum Tennis- und Tischtennisspielen sowie zum Angeln. Die Angebote sind damit an die Sommersaison gebunden.

Die 13,4 Kilometer lange Radroute Horná Streda–Nové Mesto nad Váhom verbindet Horná Streda, Brunovce, Potvorice und Považany mit Nové Mesto nad Váhom. Sie ist als Freizeitradweg eingestuft, für alle Altersgruppen einschließlich Kindern geeignet und kann auch auf Inline-Skates genutzt werden. Eine eigene Verbindung zwischen Beckov und der Vážska cyklomagistrála ist als getrennter Weg für Radfahrer und Fußgänger angelegt und eignet sich auch für Familien mit Kindern und weniger erfahrene Radfahrer.

Eine regionale Spezialität

Bošácka slivovica ist eine traditionelle Obstbrand-Spezialität aus Bošáca. Sie steht für eine örtliche Tradition der Obstbrennerei und ergänzt die historischen und landschaftlichen Entdeckungen um einen kulinarischen Aspekt.

Weitere Reiseziele entdecken: Beckov, Stará Turá, Nove Mesto Nad Vahom, Brunovce, Bzince Pod Javorinou, Čachtice, Dolné Srnie, Horná Streda, Hrádok, Hrachovište, Kálnica, Nová Lehota, Považany, Trenčianske Bohuslavice, Vaďovce, Višňové, Nová Bošáca, Lubina, Modrová, Moravské Lieskové

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentschin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.