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Malinová ist eine Vorgebirgsgemeinde in einer entwaldeten Hügellandschaft mit zahlreichen Schwemmfächern. Die Wälder bestehen aus Tannen-Buchen-Beständen; örtlich ergänzen Kiefern und Fichten den Bestand. Natur und Ortsgeschichte zeigen sich hier in konkreten Zielen: von den Roboty, die an den Goldabbau erinnern, bis zu einem rekonstruierten Partisanenbunker. Auch Wandern und Pilzesammeln bieten sich in der Natur der Gemeinde an.

Goldbergbau und Naturlehrpfad

Die Roboty, auch Kamenné moria genannt, sind ein dauerhaftes Zeugnis des historischen Goldabbaus in Malinová. Goldminen gab es hier bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts; 1648 wurden in der Gemeinde ungefähr 700 g Goldstaub gewonnen. Ein 2,5 Kilometer langer Naturlehrpfad führt Besucher zu den Roboty.

Der Lehrpfad beginnt im Ortszentrum an der Bushaltestelle und verläuft durch den Ort und den Wald. Der Waldabschnitt ist abwechslungsreich, aber nicht schwierig und auch für Kinder geeignet. Am Ende erreicht der Weg den Rand weitläufiger Wiesen am Fuß der Strážovské vrchy. Auf dem Gelände dieser Wiesen lagen früher große Obstgärten.

Partisanenbunker und Wanderrouten

Der Partisanenbunker bei Malinová ist eine rekonstruierte Darstellung des Bunkers, den Partisanen der Einheit Ernest Thälmann 1944 errichteten. Nach der zweiten Restaurierung im Jahr 2018 wurde dort eine Informationstafel angebracht. Sie erläutert kurz den Partisanenwiderstand und die Geschichte Malinovás. Der Partisanenbunker bei Malinová ist eine rekonstruierte Darstellung des Bunkers, den Partisanen der Einheit Ernest Thälmann 1944 errichteten. Nach der zweiten Restaurierung im Jahr 2018 wurde dort eine Informationstafel angebracht. Sie erläutert kurz den Partisanenwiderstand und die Geschichte Malinovás. Ein Gemeindebeitrag vom April 2026 berichtet, dass die Gemeinde und die örtliche Organisation des Slowakischen Verbands der antifaschistischen Kämpfer regelmäßig Gedenkmärsche zum gemeinsam restaurierten Bunker organisieren.

Der Weg zum Bunker ist ab der Bushaltestelle in Malinová mit einer touristischen Tafel und anschließend mit hölzernen Richtungspfeilen ausgeschildert. Die markierte Route beginnt an der Haltestelle im Ort, ist 6,65 km lang und weist 414 m Höhenunterschied auf. Sie eignet sich für Kinder sowie für wenig anspruchsvolle Wanderer und kann zum Wandern und Radfahren genutzt werden. Vom Partisanenbunker können Besucher der Route weiter bis zum Gipfel der Magura auf 1.141 m Höhe folgen.

Für die Wegwahl hilft der direkte Längenvergleich: Der Naturlehrpfad misst 2,5 km, die markierte Bunkerroute 6,65 km und weist zusätzlich 414 m Höhenunterschied auf.

Volksarchitektur und Ortsgeschichte

Die für Malinová typische Volksarchitektur umfasst Wohnhäuser, landwirtschaftliche Nebengebäude, Mühlen, Bergbauanlagen, Glockentürme, Bildstöcke und Brücken. Zu den konkreten Mühlenzeugnissen zählt der Mlynský kameň, ein erhaltenes Relikt einer ehemaligen Mühle, in der Mehl für das ganze Dorf gemahlen wurde.

Ein weiteres Detail findet sich auf dem Altar der Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens: Dort befindet sich eine volkstümliche Pietà aus der Zeit, in der die Kapelle errichtet wurde. Auch die Radroute Pravnianska radiála führt durch Malinová.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prievidza.

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