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Beluša verbindet Sakralbauten und Handwerksgeschichte mit Wander- und Radfahrmöglichkeiten am Übergang zwischen Becken und Bergen. Wenn Sie eine Unterkunft in Belusa suchen, lässt sich der Ort nach zwei klaren Reiseinteressen einordnen: Kulturgeschichte im Ort und Naturerlebnisse in Belušské Slatiny und im weiteren Umfeld.

Kulturgeschichte in unterschiedlichen Zeitspuren

Die Kapelle des heiligen Fabian und des heiligen Sebastian ist ein nationales Kulturdenkmal und zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Slowakei. Die Kapelle der heiligen Anna stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Beide geben einen konkreten Einblick in die Sakralgeschichte Belušas, mit jeweils eigener historischer Einordnung.

Auch die Pfarrkirche der heiligen Elisabeth von Ungarn lohnt den Blick auf verschiedene Zeitabschnitte: Ihr Inneres wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil gestaltet. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Gemälde von Jozef Božetech Klemens, das 1879 als Ersatz für ein früheres Bild geschaffen wurde und den Altar bis heute dominiert.

Die renovierte Izba ľudových tradícií befindet sich im ersten Stock des Kulturhauses Beluša in der Farská-Straße. Sie ist seit dem 28. Juni 2015 nach vorheriger Terminvereinbarung öffentlich zugänglich; für den Besuch ist also ein Termin nötig. Einen weiteren Bezug zur Ortsgeschichte bietet die Korbflechtschule von Beluša: Als erste Schule dieser Art in der Slowakei nahm sie an der Weltausstellung 1900 in Paris teil.

Die archäologische Fundstätte Hradište gilt als wertvollster Nachweis der Besiedlung des Gemeindegebiets von Beluša. Der jüdische Friedhof von Beluša umfasst 92 Grabstellen. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Facetten der Geschichte, von archäologischen Spuren bis zu Handwerk und religiösem Erbe.

Becken, Berge und Wege

Beluša liegt im nördlichen Teil des Ilava-Beckens, am Übergang zu den Weißen Karpaten, den Javorníky und den Strážov-Bergen. Belušské Slatiny bietet ganzjährig Möglichkeiten zur Erholung, zum Wandern und Radfahren. Damit reicht die Auswahl von Kulturstätten bis zu Aktivitäten in der Landschaft.

Der Wanderweg Cesta básnikov führt durch die malerische Slatinská dolina und die umliegenden Wälder. Das gleichnamige, von OZ Art Belušské Slatiny initiierte Projekt wertet die Gegend seit 2022 mit Rastplätzen auf. Meist sind es Bänke, die Bezüge zu Persönlichkeiten herstellen, die mit der Gegend verbunden sind.

Belušské vráta ist eine kurze Felsenschlucht, die der Bach Slatinský in den Kalkuntergrund des sogenannten Manín-Überschiebungskomplexes eingeschnitten hat. Erreichbar ist die Schlucht über eine asphaltierte Straße, die von Belušské Slatiny in Richtung der Gemeinde Mojtín führt. So stehen hier eine markante geologische Formation und eine konkret beschriebene Zufahrt im Mittelpunkt.

Rohatá skala ist eine touristische Attraktion in den Strážov-Bergen. Vom Gipfel reichen die Ausblicke nach Nordwesten bis Westen auf die Javorníky und die Weißen Karpaten. Das ergänzt die Wald- und Schluchtlandschaft um einen Aussichtspunkt mit einer klar benannten Blickrichtung.

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Weitere Ziele und Termine

Im weiteren regionalen Umfeld kann Ostrá Malenica über einen grün markierten Wanderweg von Slopná oder Mojtín aus erreicht werden. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld liegt die 46 Meter lange Mojtínska-Höhle mit einer lebensgroßen Statue des heiligen Josef.

Der Belušský jarmok ist ein lokaler Jahrmarkt am letzten Sonntag im Juni. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Fest abstimmen möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin.

Weitere Reiseziele entdecken: Belusske Slatiny, Dolné Kočkovce, Dolná Breznica, Puchau, Nimnica, Lazy Pod Makytou, Zubák, Klieština

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