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Smrdáky lässt sich über zwei markante Themen kennenlernen: das Heilbad und die Geschichte des Ortes. Das medizinische Mineralwasser enthält pro Liter 3.400 mg Mineralsalze und 680 mg Schwefelwasserstoff. Dazu kommt ein 16 Hektar großer Kurpark. Wer einen Aufenthalt plant, kann den therapeutischen Schwerpunkt und die baulichen Zeugnisse als unterschiedliche, miteinander kombinierbare Seiten des Ortes betrachten.

Heilbad und Kurpark

Das schwefelwasserstoffhaltige Mineralwasser wird für therapeutische Wannenbäder verwendet. Schwefelhaltige Peloide kommen als Umschläge an Gelenken und der Wirbelsäule zum Einsatz. Das Heilbad Smrdáky ist auf die Behandlung nichtinfektiöser Hautkrankheiten und Erkrankungen des Bewegungsapparats spezialisiert. Bei den im Indikationsverzeichnis aufgeführten Hautkrankheiten ist Phototherapie Bestandteil der Behandlung. Diese Anwendungen geben dem Kurort ein klar umrissenes medizinisches Profil.

Der Kurpark erstreckt sich über 16 Hektar und entstand durch die Trockenlegung von Sümpfen. Seine Fläche und seine Entstehung erzählen zwei unterschiedliche Dinge: Die Größe beschreibt den heutigen Umfang, die Trockenlegung verweist auf die Landschaftsgeschichte des Ortes. Damit ergänzt der Park das Heilbad um eine weitere Perspektive auf Smrdáky. Wer den Kurort verstehen möchte, kann sowohl die therapeutischen Anwendungen als auch die Entwicklung dieser Parklandschaft in den Blick nehmen.

Kirche, Kapelle und Geschichte

Baron Joseph Vietoris gründete das Heilbad in den Jahren 1832–1833. Auch das Herrenhaus gehört zur Geschichte des Heilbads: Es wurde mehrfach rekonstruiert und modernisiert und wird weiterhin genutzt. Die Gründung und die fortgesetzte Nutzung des Herrenhauses setzen unterschiedliche zeitliche Akzente innerhalb der Ortsgeschichte.

Die römisch-katholische Kirche des heiligen Martin von Tours stammt aus dem Jahr 1680 und wurde 1928 umfassend renoviert. In der Kirche befindet sich außerdem eine seltene Orgel, die Martin Šaško 1862 anfertigte. Baugeschichte und Orgel ergänzen einander, ohne dieselbe Zeit zu erzählen: Das Instrument entstand lange nach dem Bau der Kirche und noch vor ihrer großen Renovierung.

Nördlich oberhalb von Smrdáky steht die erhaltene Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk. Sie wurde 1831 auf einem neu angelegten Friedhof errichtet. Ihre barocke hölzerne Altararchitektur stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist damit älter als die Kapelle selbst. Eine weitere zeitliche Station setzt die Dreifaltigkeitsskulptur, die 1927 geschaffen wurde. Auf dem Dorfplatz steht das Ensemble der Heiligen Florian, Vendelín und Rozália. Zusammen bieten diese Bau- und Kunstwerke mehrere konkrete Anhaltspunkte für einen Rundgang durch die Ortsgeschichte, ohne dass alle Zeugnisse derselben Epoche angehören.

Aufenthalt und Orientierung

Für die Planung einer Übernachtung in Smrdáky hilft zunächst die Frage, welcher Schwerpunkt für Sie zählt: das Heilbad mit seiner therapeutischen Ausrichtung oder die Ortsgeschichte mit Kirche, Kapelle und Skulpturen. Der Kurpark ergänzt diese Themen um seine eigene Landschaftsgeschichte. So lässt sich die Wahl des Aufenthalts an den Interessen ausrichten, die Sie in Smrdáky verfolgen möchten.

Durch Smrdáky führt eine markierte Radroute; da sich Routendetails ändern können, ist es sinnvoll, sie vor der Fahrt aktuell zu prüfen. Der öffentliche Busverkehr verläuft über die Straße III/05112, an der sich in Smrdáky eine Bushaltestelle befindet. Prüfen Sie für Ihre Planung die Abfahrten am gewünschten Reisetag. Radroute und Bushaltestelle sind unterschiedliche Orientierungspunkte; konkrete Fahrt- oder Routenentscheidungen richten sich nach Ihrem Vorhaben.

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