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Veľká Paka liegt in der Podunajská nížina, im zentralen Teil von Žitný ostrov, auf dessen altem quartärem Kern. Das Katastergebiet ist eine entwaldete Ebene. Unter jungen tertiären Tonen und Sanden liegt eine mächtige Schicht von Donauablagerungen; örtlich treten verwehte Sande in Form von Dünen an die Oberfläche. Damit lässt sich der Landschaftscharakter auf zwei Ebenen lesen: Die Ebene und einzelne Dünen prägen die Oberfläche, während Tone, Sande und Donauablagerungen den geologischen Untergrund beschreiben. Wer bei einem Aufenthalt Landschaftsformen bewusst einordnen möchte, findet hier sowohl eine klare Tieflandlage als auch einen konkreten Zusammenhang zwischen Erdoberfläche und geologischem Untergrund.

Kirche und sakrale Baugeschichte

Die heutige Kirche des heiligen Ladislaus wurde 1678 auf älteren Grundmauern errichtet und 1936–1937 in ihre heutige Form umgebaut. Sie ist ein einschiffiger Bau mit gerade abschließendem Presbyterium. Im ursprünglichen Presbyterium, das heute als Seitenkapelle dient, befindet sich ein klassizistischer Altar mit einem Bild des heiligen Ladislaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. So lassen sich an der Kirche mehrere Zeitschichten unterscheiden: ältere Grundmauern, der Bau im 17. Jahrhundert, die heutige Form aus dem Umbau im 20. Jahrhundert und ein Bild aus dem 18. Jahrhundert. Das Pfarrhaus in Veľká Paka hat einen L-förmigen Grundriss und stammt wahrscheinlich aus dem frühen 19. Jahrhundert. Für die sakrale Architektur liefert es damit einen weiteren Bezugspunkt, dessen Grundriss und ungefähre Datierung sich von den konkreten Umbauphasen der Kirche unterscheiden.

Historische Wegzeichen und KÉP DOMB

Die Bildsäule Božie muky zwischen Čukárska Paka und Kvetoslavov ist bereits auf einer Militärkarte von 1763 verzeichnet. Das steinerne Wegkreuz Prícestný kamenný kríž wurde 1883 zu Ehren des Pfarrers József Pergő errichtet. 2023 wurde es restauriert und am 28. März 2024 gesegnet. KÉP DOMB ist ein archäologischer Grabhügel der älteren Eisenzeit und der Kalenderbergkultur aus dem 8. bis 5. Jahrhundert v. Chr. 2017 wurde er zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Er zählt zu den wenigen erhaltenen prähistorischen Grabhügeln über dem Geländeniveau in den Tieflandgebieten der Slowakei. Zeitlich reicht der Blick damit vom prähistorischen Hügel über die historischen Daten der Bildsäule und des Wegkreuzes bis zur Restaurierung und Segnung des Kreuzes.

Markierte Radwege und Erholung

Die markierte Radroute Veľká Paka–Oľdza führt über Mierovo und ist 7,3 Kilometer lang. Die ebenfalls markierte Route Holice–Oľdza führt durch Veľká Paka. Die Routen unterscheiden sich in ihrer angegebenen Orientierung: Bei der ersten sind Strecke und Zwischenort benannt, bei der zweiten der Verlauf durch Veľká Paka. Prüfen Sie vor der Abfahrt die örtliche Beschilderung. Ein Teich in Veľká Paka dient der Erholung und kulturellen Veranstaltungen. Damit ergänzt er die Bau- und Kulturdenkmäler um einen weiteren Schwerpunkt für die Reiseplanung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tyrnau.

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