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Der Kunaver Trail führt von Rakek in eine Landschaft, in der Weg und Karstformen zusammenkommen. Die Route beginnt am Bahnhof Rakek, verläuft durch den Ort und weiter zu den Naturbrücken von Rakov Škocjan. Zugleich bietet Rakek mit der Kirche Srca Jezusovega eine kulturhistorische Perspektive. Der Kirchenumbau nach den Ideen von Jože Plečnik gehört zur Ortsgeschichte Rakeks.

Wandern zwischen Rakek und Rakov Škocjan

Der Kunaver Trail beginnt am Bahnhof Rakek und führt durch den Ort, über das Feld von Rakek und den Hügel Stražnik. Danach verläuft er durch Tannen- und Buchenwälder bis zur Kleinen Naturbrücke und weiter zu den Naturbrücken des Tals Rakov Škocjan. Der Weg ist gut markiert. Der Tourismusverein Rakek organisiert darauf regelmäßige Wanderungen im Sommer und im Winter. Wenn Sie an einer solchen Wanderung interessiert sind, prüfen Sie die Termine beim Verein.

Der Kunaverjev pohod findet einmal jährlich als eigenständiges Wanderangebot statt; er ist vom Kunaver Trail zu unterscheiden. Seine 14 Kilometer lange Rundstrecke führt von Rakek über den Stražnik nach Rakov Škocjan und ist als mittelschwer eingestuft. Die Schwierigkeit kann je nach Bedingungen variieren. Für die Planung einer Teilnahme empfiehlt es sich, die Termine beim Veranstalter zu prüfen.

Karsttal und Naturbrücken

Rakov Škocjan ist ein Karsttal am nördlichen Fuß der Javorniki. Es entstand durch den Einsturz und Zusammenbruch der Decke einer Karsthöhle. Zwei markante Naturbrücken geben dem Tal konkrete Orientierungspunkte. Beim Vergleich ihrer Höhen fällt ein Gegensatz zu den Namen auf: Die Kleine Naturbrücke ist 42 Meter hoch, die Große 37 Meter.

Durch Rakov Škocjan verläuft auch ein naturkundlicher Lehrpfad mit Informationstafeln. Die Route führt an den Ruinen der Kirche Sv. Kancijan vorbei. Damit stehen neben den Karstformen auch Naturkunde und die Überreste der Kirche im Blick. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet hier unterschiedliche Aspekte des Tals: seine geologische Entstehung, die beiden Naturbrücken und die Stationen des Lehrpfads.

Kirche, Park und Ortsgeschichte

Die Kirche Srca Jezusovega in Rakek gehört zum slowenischen unbeweglichen sakralen Bauerbe. Sie entstand von 1934 bis 1938 durch die Erweiterung und den Umbau der früheren Kirche Sv. Urh nach den Ideen von Jože Plečnik. Jože Valentinčič führte die nach Plečniks Ideen ausgeführten Arbeiten endgültig aus. Über dem Hauptaltar befindet sich ein Fresko von Mirko Šubic auf goldenem Grund. Baugeschichte und Innenraum bieten so zwei verschiedene Ansatzpunkte, sich mit der Kirche zu beschäftigen.

Auch der Park in Rakek ist in der slowenischen Liste als gartenarchitektonisches Erbe verzeichnet. Die von Bäumen gesäumte Allee zwischen Unec und Rakek gehört zum unbeweglichen Kulturerbe Sloweniens. Kirche, Park und Allee stehen damit für unterschiedliche Aspekte des Kulturerbes. Eine weitere Zeitmarke für die Ortsgeschichte ist das Jahr 1857: Nach der Fertigstellung der Eisenbahnverbindung zwischen Wien und Triest begann sich Rakek zu entwickeln. Diese Entwicklung liegt zeitlich vor dem Umbau der Kirche in den 1930er Jahren.

Praktisches in Rakek

Die Bibliothekseinheit Ivana Matičič in Rakek bietet vier Nutzercomputer mit Internetzugang, WLAN und einen Veranstaltungsraum. Wenn Sie eines dieser Angebote nutzen möchten, prüfen Sie die aktuellen Services vor Ihrem Besuch.

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