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Römische Hügelgräber und die Anlagen der Rupnik-Linie eröffnen in Gočova zwei unterschiedliche historische Perspektiven. Eine Route über den Gočovski vrh bringt einen aktiven Schwerpunkt in die Reiseplanung; beim Gočovski Dvorec gehören Wochenend-Degustationsmenüs zum kulinarischen Angebot.

Römische Hügelgräber und Kulturlandschaft

Podgradnom ist das größte Gräberfeld im Siedlungskern von Gočova und ein bedeutender geweihter Ort in der römischen Kulturlandschaft. Am Gočovski vrh wurden zwei Hügelgräber archäologisch untersucht; dabei wurden Steinkistengräber und römische Keramik gefunden. So stehen das Gräberfeld und die Funde vom Gočovski vrh für unterschiedliche Aspekte des römischen Erbes in Gočova.

Gočova – Gomila I ist ein einzelnes, nicht näher bestimmtes und teilweise ausgegrabenes Hügelgrab am östlichen Waldrand an der Straße Nadbišec–Gočova. Es hat einen Durchmesser von 15 Metern und ist 1,1 Meter hoch. Das einzelne, ebenfalls nicht näher bestimmte und teilweise ausgegrabene Hügelgrab Gočova – Rimska gomila ob cesti Gočova–Nadbišec liegt am westlichen Waldrand an der Straße Nadbišec–Gočova. Es misst 13 Meter im Durchmesser und 0,8 Meter in der Höhe. Beide sind durch ihre markante Lage auf der Gočova-Hochfläche wichtige visuelle Orientierungspunkte in der römischen Kulturlandschaft. Gočova – Gomila I ist in beiden Maßen größer.

Die Befestigungsanlagen der Rupnik-Linie

Die Rupnik-Linie gehört zu einer anderen historischen Ebene. Das Königreich Jugoslawien begann vor dem Zweiten Weltkrieg mit dem Bau des Befestigungssystems entlang der Grenzen; es sollte vor italienischen Angriffen schützen. Mehrere gut erhaltene Bauwerke der Linie stehen im Wald an der Straße Gočova–Voličina.

Zu den Befestigungsanlagen in Gočova gehört ein Panzerabwehrnest für ein Geschütz. Ein Schützengraben verbindet es mit einem Maschinengewehrnest; von dort führt ein Versorgungsgraben ins Hinterland. Die Gräben verbinden die Stellungen miteinander und führen die Versorgung weiter ins Hinterland. Darin unterscheidet sich die Rupnik-Linie von den römischen Grabstätten: Hier stehen Verteidigungsanlagen und ihre Verbindungen im Mittelpunkt, dort Gräber und ihre Bedeutung in der römischen Kulturlandschaft.

Wanderroute über den Gočovski vrh

Die Route Zavrh–Sveta Trojica–Negova führt über den Gočovski vrh zum Feuerwehrhaus in Gočova und schließt dort an die Regionalstraße Ptuj–Lenart an. Damit sind sowohl ein Verlauf über den Gočovski vrh als auch ein benannter Ziel- und Straßenanschluss in Gočova Teil der Route. Für die Reiseplanung setzt sie einen anderen Schwerpunkt als die einzelnen historischen Anlagen: Sie bietet einen beschriebenen Wegverlauf, während die Hügelgräber und Befestigungen jeweils eigene Geschichtsthemen bilden.

Kulinarische Akzente

Beim Gočovski Dvorec werden Wochenend-Degustationsmenüs angeboten. Das feste Menü wird mit frischen Zutaten zubereitet. Die Küche schöpft täglich Inspiration aus der lokalen Tradition und den Aromen lokaler Erzeuger. So stehen neben dem Degustationsformat auch die lokale kulinarische Ausrichtung und die frischen Zutaten im Mittelpunkt. Menüdaten können sich ändern; erkundigen Sie sich vor der Reise nach dem aktuellen Angebot.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lenart.

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