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Mit 1.410 Metern ist die Bergstation der Gondelbahn Žekovec ein präziser Orientierungspunkt in Radegunda: Sie liegt an der Rezeption des Hotels Montis. Zugleich reicht der kulturgeschichtliche Blick von einem Fundgebiet aus spätrömischer Zeit bis zu Bauten des 19. Jahrhunderts. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann den Ortsbereich mit diesen konkreten Bezugspunkten und den drei Siedlungsbereichen abgleichen.

Radegunda: Siedlungsbereiche und Orientierung

Radegunda umfasst drei Siedlungsbereiche: Žekovec (RA1), Trnavče (RA2) und Turistično naselje Golte (RA3). Die Gemeinde Mozirje sieht vor, Tourismus sowie Freizeitaktivitäten, Sport und Erholung im Freien vorrangig im lokalen Zentrum Radegunda (Žekovec) in Verbindung mit Golte zu entwickeln. Für die Suche nach einer Ferienwohnung bieten die drei Namen eine konkrete Orientierung: Prüfen Sie, welchem Siedlungsbereich ein angegebenes Angebot zugeordnet ist, und gleichen Sie diese Lage mit Ihrem Schwerpunkt für den Aufenthalt ab.

Die Kirche: Zerstörung, Neubau und Weihe

Die Kirche der heiligen Radegunda wird erstmals 1690 erwähnt. Ein Erdbeben beschädigte sie 1895 so schwer, dass sie abgerissen wurde. Bis 1898 errichtete man einen neoromanischen Neubau; der barocke Glockenturm der alten Kirche blieb erhalten. Die Weihe fand am 31. August 1903 statt.

Der Wechsel vom barocken Turm zum neoromanischen Neubau macht die unterschiedlichen Bauphasen an einem Ort greifbar. Auch die Datumsfolge ist aufschlussreich: 1898 bezeichnet den Neubau, 1903 die spätere Weihe. Für die Einordnung der Kirche zählt deshalb nicht nur ein einzelnes Jahr, sondern die Abfolge von Vorgängerbau, Neubau und Weihe.

Historische Häuser und Hof in Radegunda

Das Haus Radegunda 34 stammt aus dem Jahr 1813. Es ist ein gemauertes, zweigeschossiges Gebäude mit hölzernem Dachgeschoss; eine schwarze Küche ist erhalten. Mauerwerk, Geschosszahl und der Wechsel zum hölzernen Dachgeschoss beschreiben den äußeren Aufbau, während die schwarze Küche ein konkretes erhaltenes Innenraumdetail bildet. Damit lässt sich das Haus anders einordnen als die Kirche, deren Geschichte vor allem durch Erdbeben, Neubau und Glockenturm geprägt ist.

Im Weiler Trnavče, im südwestlichen Teil Radegundas, liegt der Hof Radegunda 8. Zu ihm gehören ein ebenerdiges Haus mit der Jahreszahl 1881, ein Toplar mit der Jahreszahl 1889, ein Wirtschaftsgebäude und eine Garage. Im Vergleich mit Haus Nr. 34 ergibt sich ein späterer Zeitabschnitt: Das Einzelhaus ist auf 1813 datiert, die beiden bezeichneten Hofteile auf 1881 und 1889. Auch die Maßstäbe unterscheiden sich – beim Haus zählen Geschossigkeit und schwarze Küche, beim Hof die Zusammenstellung mehrerer Gebäude.

Die Lage des Hofes in Trnavče verknüpft ihn mit einem der drei benannten Siedlungsbereiche und ergänzt die baulichen Angaben um einen konkreten Ortsbezug.

Ein archäologisches Fundgebiet aus spätrömischer Zeit

Das archäologische Fundgebiet Sv. Radegunda umfasst die Umgebung der Kirche und stammt aus der spätrömischen Zeit. Zusammen mit der ersten Erwähnung der Kirche 1690 stehen damit zwei unterschiedliche Zeitbezüge nebeneinander: die archäologische Datierung des Fundgebiets und der erste schriftliche Hinweis auf die Kirche. Für die Ortsgeschichte ist dieser Unterschied aufschlussreich, weil sich die archäologische Einordnung und die dokumentierte Geschichte des Kirchenbaus auf unterschiedliche Bezugspunkte beziehen.

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