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Die Kartause Žiče war bei ihrer Gründung im Jahr 1165 das erste Kartäuserkloster in Mitteleuropa. Führungen umfassen einen Panoramaweg, eine Panoramanische und ein Lapidarium; daran schließt sich eine individuelle Besichtigung mit Audioguide an. So verbindet der Besuch geführte Stationen mit einer anschließenden Erkundung im eigenen Tempo.

Kirche, Burg und Stadtgeschichte

Auch die Pfarrkirche St. Georg zeigt mehrere kunsthistorische Facetten: Die spätgotische Kirche birgt eine barocke Rosenkranzkapelle mit erhaltenen Fresken von Jožef A. Lerchinger aus dem Jahr 1749. Der Glockenturm stammt aus dem späten 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten und größten im slowenischen Teil der Steiermark. Architektur und Fresken geben dem Besuch konkrete historische Anhaltspunkte.

Die Ruinen der Alten Burg von Konjice zählen zu den ältesten Burgen Sloweniens und zu den bedeutendsten Burgruinen des Landes. Sie erreichen die Burg mit dem Fahrrad über einen Schotterweg oder zu Fuß über den Zmajček-Waldlehrpfad. Der Stari trg bewahrt seine ursprüngliche Gestaltung als Stadtplatz seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung. In der Mestna galerija Slovenske Konjice verteilen sich die Ausstellungen auf fünf Räume; die Riemer City Gallery zeigt mehr als siebzig Gemälde einheimischer und ausländischer Künstler.

Ein Herrenhaus mit Park

Das Herrenhaus Trebnik wurde 1308 erstmals in historischen Quellen erwähnt und 1362 als Herrenhaus unterhalb der Burg von Konjice bezeichnet. Das Herrenhaus ist allgemein zugänglich. Zum renovierten Park gehören ein Trimm-dich-Pfad, ein Sportpark, ein Teich mit Insel und ein Kinderspielplatz. Die historischen Hinweise und die konkreten Parkelemente bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch, ohne dass sich die Geschichte des Hauses auf eine einzelne Jahreszahl reduzieren lässt.

Natur und Landschaft

Innerhalb der Gemeinde Slovenske Konjice sind fünf Gebiete in das europäische Natura-2000-Netzwerk aufgenommen. Nahe dem Dorf Ličnica erstreckt sich das Feuchtgebiet Petelinjek über 37 Hektar. Dazu gehören die vier Teiche Štatenberšek, Štepihovec, Polšak und Stari gaj; das Gebiet steht unter dem Schutz des Natura-2000-Netzwerks. In der Konjiška gora kommen Karsterscheinungen wie Rinnen, Dolinen und Quellen vor.

Auch die Wege im Waldgebiet eröffnen eine andere Perspektive auf die Landschaft: Unter und durch die Wälder der Konjiška gora verlaufen Wanderwege. Außerdem gibt es Jagdhütten, Parks und Waldlehrpfade. Die Naturthemen reichen damit von einem klar abgegrenzten Feuchtgebiet mit benannten Teichen bis zu Karstformen und Waldwegen.

Radfahren, Wein und sommerliches Baden

Die Radroute von Slovenske Konjice zur Kartause Žiče ist als Hin- und Rückfahrt 25 Kilometer lang, dauert etwa zwei Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Weinkeller Zlati Grič bietet Wein- und Schaumweinverkostungen sowie Führungen durch den Weinkeller an. Der Golfplatz Zlati Grič umfasst 24 Hektar und neun Spielbahnen. Er liegt zwischen den Weinbergen von Škalce; zu seiner Landschaft gehören ein Bach, Teiche, Wälder und Sträucher.

Für das Freibad Zbelovo gilt ein saisonaler Schwerpunkt: In den Sommermonaten bietet es ein großes Außenbecken, ein kleineres Planschbecken für Kinder und einen Beachvolleyballplatz. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Betriebsbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rogla, Slovenske Konjice, Zreče, Loče, Paka, Resnik, Stranice, Lenart.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Slowenien.

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