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Gauteng verbindet Themen, die eine Reise ganz unterschiedlich prägen können: Freiheitsgeschichte, Zeugnisse früher Menschheitsgeschichte und Naturerlebnisse. Dabei erzählen die Orte nicht dieselbe Geschichte. Museen und Gedenkstätten widmen sich verschiedenen Kapiteln des südafrikanischen Freiheitskampfs; die Cradle of Humankind und die Sterkfontein Caves führen zu prähistorischen Funden, während botanische Gärten und ein Wildreservat den Blick auf Pflanzen- und Tierwelt lenken.

Freiheitsgeschichte und kulturelles Erbe

In Johannesburg ist Constitution Hill ein lebendiges Museum, das den Übergang Südafrikas vom Kolonialismus und der Apartheid zur Demokratie thematisiert. Einen anderen, gezielt auf die Apartheid bezogenen Zugang bietet das Apartheid Museum: Es veranschaulicht deren Aufstieg und Niedergang. Im Hector Pieterson Museum wird die Geschichte des südafrikanischen Freiheitskampfs durch multimediale Ausstellungen und historische Darstellungen vermittelt.

Freedom Park erinnert an verschiedene Kapitel dieses Kampfes – von der vorkolonialen Zeit bis zum Kampf gegen die Apartheid. Interaktive Ausstellungen und angebotene Führungen eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Zusammen zeigen diese Einrichtungen, wie vielfältig die historische Perspektive in Gauteng ausfällt: von einer umfassenden Betrachtung des Übergangs zur Demokratie bis zu Museen und Gedenkorten mit konkreten thematischen Schwerpunkten.

Fossilien und die Cradle of Humankind

Die Cradle of Humankind ist Gautengs einzige Welterbestätte. Ihr Gebiet umfasst 13 Ausgrabungsstätten, die als nationale Kulturerbestätten anerkannt sind. Maropeng ist das offizielle Besucherzentrum der Cradle of Humankind. Einen weiteren konkreten Bezug zur frühen Menschheitsgeschichte bieten die Sterkfontein Caves: Dort wurde der prähistorische Hominidenschädel gefunden, der als „Mrs Ples“ bekannt ist. Wer sich für Fossilien und die Geschichte früher Hominiden interessiert, findet hier mehrere klar benennbare Themen – den Fund selbst, die Ausgrabungsstätten und das Besucherzentrum.

Pflanzenwelt und Wildnis

Auch Natur ist in Gauteng mit konkreten Zahlen und Orten verbunden. Im Walter Sisulu Botanical Garden wurden etwa 240 Vogelarten erfasst; außerdem brütet dort ein Paar Verreaux-Adler. Der Walter Sisulu National Botanical Garden umfasst mehr als 600 Pflanzenarten. Diese Angaben verweisen auf unterschiedliche Aspekte der Natur: auf die Vogelwelt und Brutvögel ebenso wie auf die Vielfalt der Pflanzen.

Im Norden Gautengs liegt Dinokeng, eine Region mit zahlreichen Natur-, Kultur- und historischen Kulturerbestätten. Das malariafreie Dinokeng Game Reserve umfasst 19.000 Hektar und ist Gautengs einziges frei begehbares Big-Five-Wildreservat. Für eine Fahrt auf eigene Faust gibt es dort eine 70 Kilometer lange Selbstfahrstrecke. Zu den Aktivitäten gehören außerdem geführte Pirschfahrten, Reiten, Wandern, Quadfahren und Heißluftballonfahrten. Die genannten Möglichkeiten reichen damit von eigenständigem Fahren bis zu geführten und weiteren Aktivitäten; welche davon Sie interessiert, hängt davon ab, wie Sie die Wildnis erleben möchten.

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Orientierung zwischen den Reisezielen

Für die regionale Orientierung verbindet der Gautrain Johannesburg, Pretoria, Ekurhuleni und den internationalen Flughafen O. R. Tambo. Das Express-Pendlerbahnsystem ist 80 Kilometer lang. Wenn Sie den Gautrain für Ihre Planung berücksichtigen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Fahrzeiten und Stationsangebote. So bleibt die Verkehrsinformation ein praktischer Teil Ihrer Planung, ohne den Blick auf die unterschiedlichen kulturellen und landschaftlichen Entdeckungen Gautengs zu verstellen.

Weitere Reiseziele entdecken: City Of Johannesburg, Ekurhuleni, Tshwane Metropolitan Municipality, Sedibeng, West Rand, East Rand, Metsweding, Pretoria.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Südafrika.