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Barberton bietet einen Kontrast zwischen der Geschichte der Stadt und einer Erdgeschichte, die im weiteren Umfeld sichtbar wird. Im Ort geben Museum, historische Häuser und Spuren des Goldrauschs verschiedene Zugänge zur Vergangenheit. Die Barberton Makhonjwa Mountains erweitern den Blick auf Gesteine und frühe Erdgeschichte. So unterscheiden sich auch die Schwerpunkte für einen Aufenthalt: städtische Kulturgeschichte einerseits, die geologische Landschaft und eine Selbstfahrroute andererseits.

Museum und historische Häuser

Das Main Museum des Barberton Museum zeigt die allgemeine und kulturelle Geschichte Barbertons und seiner unmittelbaren Umgebung. Hinzu kommen geologische Exponate und Darstellungen zur Steinzeit, Eisenzeit, Militär- und Bergbaugeschichte, zur viktorianischen Kulturgeschichte und zur Kultur der emaSwati. Zum Barberton Museum gehören außerdem das Belhaven House Museum, das Stopforth House Museum, das Fernlea Museum und das Krugerhof Museum.

Fernlea House wurde in den späten 1880er-Jahren erbaut und beherbergt heute eine Ausstellung zur Botanik Barbertons und zur Geschichte des Rimer’s Creek. Belhaven House wurde 1904 erbaut und ist ein Beispiel für Fertighäuser, die während der Bergbaubooms in Südafrika importiert wurden. Stopforth House wurde 1886 von James Stopforth als Fertighaus aus Holz und Eisen erbaut. Der Vergleich der beiden letztgenannten Häuser zeigt unterschiedliche Bezüge zur Fertigbauweise: Belhaven steht für den Import während der Bergbaubooms, Stopforth für ein konkret datiertes Holz-und-Eisen-Haus mit bekanntem Erbauer. Krugerhof war während des Südafrikanischen Krieges der letzte Wohnsitz von Präsident Paul Kruger.

Spuren im Ortsbild

Auch außerhalb der Museumshäuser finden sich Hinweise auf Barbertons Geschichte. Die Barberton Gateways in der Stadt sind in ihrer Gestaltung vom farbenfrohen, bemalten Steingarten von Nukain Mabuza am Revolver Creek inspiriert. Vor dem Rathaus liegen originale Bordsteine aus dem 19. Jahrhundert; dort steht auch eine Statue von Jock of the Bushveld. Auf dem Friedhof gibt es Gräber aus Barbertons Goldrauschzeit.

Der Barberton Heritage Walk ist kostenlos. Eine Karte ist im Barberton Information Centre an der Crown Street erhältlich. Wenn Sie die Karte als Orientierung nutzen möchten, prüfen Sie vorab, ob sie verfügbar ist.

Geologie im weiteren Umfeld

Die Barberton Makhonjwa Mountains umfassen 40 Prozent des Barberton Greenstone Belt. Sie bewahren eine besonders gut erhaltene Abfolge vulkanischer und sedimentärer Gesteine aus der Zeit vor 3,6 bis 3,25 Milliarden Jahren. Diese Abfolge dokumentiert frühe Oberflächenbedingungen der Erde, Meteoriteneinschläge, Vulkanismus, Kontinentbildung und die Umwelt des frühen Lebens. Damit steht im weiteren Umfeld eine sehr viel ältere Zeitspanne im Mittelpunkt als bei den Häusern und Goldrausch-Spuren der Stadt.

Der Barberton Makhonjwa Geotrail ist eine 38 Kilometer lange Selbstfahrroute durch die Barberton Makhonjwa Mountains zwischen Barberton und dem Grenzposten Josefsdal. Er bietet einen anderen räumlichen Maßstab als die innerstädtischen Themen: Die Stadtgeschichte lässt sich an Museen, Häusern und Landmarken nachvollziehen, während der Geotrail durch die Berge zwischen dem Ort und dem Grenzposten verläuft. Der Unterschied kann bei der Schwerpunktsetzung helfen, wenn Sie Kulturgeschichte und Geologie in Ihre Reiseplanung einordnen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mpumalanga.

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