Lydenburg und Mashishing bezeichnen denselben Ort in Mpumalanga, in der Gemeinde Thaba Chweu. Der südafrikanische Kulturminister genehmigte die Umbenennung am 5. September 2006. Für Ihre Orientierung liegen Sterspruit und Drops River an der Stadt; der Drops River ist ein Nebenfluss des Olifants River. Lydenburg wird außerdem als Zwischenstopp auf einer Tour entlang der Panorama Route oder auf einer Reise zum Kruger Park beschrieben. Die Flusslage hilft bei der Orientierung im Ort, während die beiden Reiseziele einen regionalen Bezug geben.
Lydenburg Heads: Fund und Repliken
Zu den bekanntesten Funden zählen die sieben Terrakotta-„Lydenburg Heads“. Zwischen 1962 und 1964 entdeckte ein Junge Keramikfragmente, die in einer Rinne bei Lydenburg durch Erosion freigelegt worden waren. Die Fragmente wurden nicht bei einer formellen Ausgrabung geborgen; die meisten Stücke ließen sich zu sieben Tonköpfen zusammensetzen. Die Originale stammen aus dem 5. Jahrhundert und wurden im Tal des Sterkspruit gefunden. Sie befinden sich in der Obhut der Iziko Museums of South Africa. Im örtlichen Museum sind Repliken zu sehen. Wenn Sie einen Museumsbesuch wegen der Köpfe planen, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang.
Kirche und Denkmal
Die Nederduitse Gereformeerde Kerk in Lydenburg wurde am 14. April 1894 in Gebrauch genommen. Ihr Grundstein wurde im April 1890 von Pfarrer H. J. Neethling gelegt. Ein anderes Kapitel der Ortsgeschichte zeigt das 1938 errichtete Voortrekker-Denkmal nahe der Ecke Voortrekker Street und Burger Street. An seiner Errichtung wirkten die kulturhistorische Gesellschaft des Ortes und der Stadtrat mit. Es erinnert an den Großen Treck. Die im Zement vor der Voortrekker-Schule sichtbaren Wagenradspuren werden als symbolische Markierung des Trecks von Charl Cilliers beschrieben. So stehen für Ihren Besuch ein genau datierter Kirchenbau und ein Denkmal mit einer eigenen Erinnerungsgeschichte zur Auswahl.
Museum und Naturreservat
Das Lydenburg Museum wurde 1972 gegründet und zog 1990 in das Gustav Klingbiel Nature Reserve. Zu seinen beschriebenen Themen gehören die Kultur- und Archäologiegeschichte der Gegend, Pedi-Ethnografie sowie frühe Goldgewinnung und Militärgeschichte. Seine Repliken der Lydenburg Heads bilden einen konkreten Anknüpfungspunkt, wenn Sie sich zuerst mit der frühen Geschichte der Region beschäftigen möchten. Das Reservat liegt nordöstlich von Lydenburg am Long Tom Pass im Drakensberg-Höhenzug und umfasst 2.200 Hektar. Der Museumsstandort gehört damit zum Reservat; für eine Besichtigung klären Sie Zugang und Öffnungszeiten vor der Fahrt. Wer neben der Ortsgeschichte auch die Landschaft betrachten möchte, kann das Reservat als eigenes Ziel in die Planung aufnehmen.
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