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Am großen natürlichen Feuchtgebiet Bueng Waeng, auch Nong Waeng genannt, kommen ansässige Wasservögel und saisonal aus Sibirien zuwandernde Wasservögel vor. Die wechselnde Zusammensetzung der Vogelwelt macht die Jahreszeit zu einem wichtigen Unterschied für den Blick auf das Feuchtgebiet. Ein Bericht von 2013 beschreibt dort einen für Besucher errichteten, drei Stockwerke hohen Vogelbeobachtungsturm. Wenn Sie den Turm einplanen, prüfen Sie vor einem Besuch seinen Zustand.

Feuchtgebiete und Flussläufe

Auch die weitere Landschaft des Bezirks Khon Sawan ist von Gewässern geprägt. Das Gebirge Phu Laen Kha erstreckt sich im Westen und Norden des Bezirks. Der Lam Nam Kam ist ein Nebenfluss des Chi und fließt etwa 20 Kilometer durch die Unterbezirke Nong Kham, Non Sa-at und Yang Wai. Diese Namen helfen dabei, den Flusslauf in der regionalen Geografie einzuordnen.

Zu den großen natürlichen Feuchtgebieten zählt Nong Saeng. Es liegt im Einzugsgebiet des Lam Nam Kam und des Chi, in den Unterbezirken Non Sa-at und Yang Wai. Nong Ben liegt im Einzugsgebiet des Chi und im Unterbezirk Si Samran. Ein weiterer Fluss, der Lam Sam Mo, entspringt im Bezirk Kaeng Khro und fließt durch den Unterbezirk Chong Sam Mo. Bei Ban Sam Mo im Kleinbezirk Ban Khok Pho Chai vereinigt er sich mit dem Chi; auf seinem Weg durch den Bezirk Khon Sawan sind es etwa zehn Kilometer.

Buddhistische Kunst und Spuren der Dvaravati-Zeit

Wat Khon Sawan bietet einen konkreten Zugang zur religiösen Kunst und Baugeschichte der Region. Der Sim des Tempels ist ein rechteckiges Holzgebäude von etwa 5 × 7 Metern. Seine Gestaltung ist von der Lan-Xang-Kultur oder der lokalen Isan-Kultur beeinflusst. Im Sim befindet sich eine sitzende Buddhafigur in Meditationshaltung, die örtlich Luang Pho Ta Daeng genannt wird. Eine große Buddhafigur aus der Dvaravati-Zeit im Wat Khon Sawan trägt den lokalen Namen Luang Pho Yai.

Auch Nakhon Kalong verweist auf die Dvaravati-Zeit: Der Ort gilt vermutlich als Stadt aus dieser Epoche. Dort befinden sich zahlreiche Inschriften in Dvaravati-Schrift auf Steinplatten. Zusammen mit der Buddhafigur im Wat Khon Sawan eröffnen die Inschriften einen Blick auf unterschiedliche Zeugnisse aus dieser Zeit – einmal als religiöses Bildwerk, einmal als Schrift auf Stein.

Handwerk und lokale Traditionen

Im Dorf Fai, im Unterbezirk Nong Kham, wird eine überlieferte Tradition des Schilfmattenflechtens fortgeführt. Dabei entstehen Matten, Körbe und Taschen. Zu den häuslichen Handwerken im Bezirk gehören außerdem Korbflechten, Weben und das Weben von Schilfmatten. So steht neben Tempelkunst und archäologischen Spuren auch ein überliefertes Handwerk für den kulturellen Charakter Khon Sawans.

Die Tradition Khon Sawan Rap Khwan Nok Pet Nam dient der Begrüßung der Wasservögel; daran nehmen alle zehn lokalen Verwaltungsträger im Bezirk teil. Die Termine variieren je nach Ausgabe. Bun Bang Fai sowie die Verehrungszeremonie für Chao Pho Nong Chat und Chao Pho Nong Waeng finden im Gemeindegebiet ungefähr im Mai oder Juni statt, wobei der Zeitpunkt von Jahr zu Jahr abweichen kann. Wenn Sie Ihre Reise an einer dieser Veranstaltungen ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe.

Orientierung im Bezirk

Für die räumliche Orientierung sind auch die Straßenverläufe hilfreich. Die Nationalstraße 201 zwischen Chaiyaphum und Chum Phae verläuft auf einer Länge von 25 Kilometern durch die Unterbezirke Huai Rai und Chong Sam Mo. Die Provinzstraße 2054 ist die Hauptstraße durch Nong Kham, Ban Sok, Khon Sawan und Chong Sam Mo; dort erstreckt sie sich über 25 Kilometer. Die Provinzstraße 2065 verbindet sich mit der Route 2054 und stellt Verbindungen des Bezirks Khon Sawan zu den Bezirken Wang Noi und Wang Yai in der Provinz Khon Kaen her. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Beschilderung und die Straßenbedingungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chaiyaphum.

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