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Ko Phayam bietet mehrere unterscheidbare Schwerpunkte: Cashewverarbeitung im Umfeld des Agrartourismus, Aktivitäten an unterschiedlichen Küsten und kulturelle Orte. Sie können Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie vor allem Wellen und Wasser, Einblicke in die lokale Verarbeitung oder markante Landschafts- und Bauwerke suchen.

Cashew-Anbau und Verarbeitung

Der Anbau von Cashewnüssen gehört zu den Lebensgrundlagen vieler Einwohner von Ko Phayam. Zum Agrartourismus auf der Insel zählen Touren durch Cashewplantagen und Vorführungen der traditionellen Verarbeitung über einem Holzfeuer. Besucher können dabei selbst mit den Nüssen arbeiten: Sie kochen oder dämpfen sie, rösten sie – auch über offenem Feuer – und knacken sie. So geht es nicht allein um den Anbau, sondern auch um die einzelnen Arbeitsschritte bei der Verarbeitung.

Unterschiedliche Küstenaktivitäten

An der Westküste von Ko Phayam gibt es Weich- und Hartkorallen; dort wird geschnorchelt. Die mangrovenreiche Ostküste bietet eine andere Perspektive: Hier können Sie mit dem Seekajak fahren und ein nahe gelegenes Dorf der Moken besuchen. Der Vergleich ist hilfreich, wenn Sie zwischen Schnorcheln und einer Tour durch Mangroven wählen möchten. Der Besuch des Moken-Dorfes ist dabei ein weiterer möglicher Teil des Ostküsten-Ausflugs.

Auch fürs Surfen gibt es eine saisonale Orientierung: Auf Ko Phayam wird Beach-Break-Surfen mit stabilen Wellen beschrieben, das sich sowohl für Anfänger als auch für Profis eignet. Surfen ist von Mitte Oktober bis Mitte Dezember sowie von April bis Mai möglich. Die Zeiträume liegen deutlich auseinander – stimmen Sie Ihre Reiseplanung daher mit dem für Sie interessanten Abschnitt ab. Am Ao Yai im Südwesten der Insel können Sie am Meer entspannen; die Wellen dort eignen sich ebenfalls zum Surfen.

Landschaft, Tiere und Tempel

Am Ao Hin Khao können Besucher spazieren gehen; am Meer steht ein großer weißer Felsen. Eine andere Felsformation befindet sich am Ao Khao Kwai: Hin Thalu ist ein kleiner Felsen, dessen Spitze durch Erosion eine Öffnung erhalten hat, durch die man hindurchgehen kann. So stehen ein Spaziergang am Meer und ein besonderer Durchgang durch eine Felsöffnung als unterschiedliche landschaftliche Erlebnisse nebeneinander.

Ko Phayam ist außerdem ein Ort, an dem Malaienhornvögel beobachtet werden können; Sichtungen sind jedoch nicht garantiert. Ein kulturelles Merkmal der Insel ist Wat Ko Phayam. Die Ordinationshalle liegt über dem Meer, und auf ihrem Dach steht eine schreitende Buddha-Statue, die dem Meer zugewandt ist. Architektur und Ausrichtung der Statue geben dem Tempel ein eigenes Profil neben den Aktivitäten an Küste und Felsen.

Anreise einplanen

Vom Pier am Ranong-Fluss erreichen Sie Ko Phayam mit dem Boot in etwa ein bis zwei Stunden. Die Dauer ist ein Richtwert, und Fahrpläne können variieren. Prüfen Sie deshalb für Ihren Reisetag den Fahrplan und planen Sie die Überfahrt mit etwas Spielraum ein.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ranong.

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