Plateaux eröffnet mehrere Zugänge: Naturentdeckungen in Plateaux Ouest, Felder und Flusslandschaft im Osten sowie Kultur- und Essensbezüge rund um Kpalimé. Natur, regionale Erzeugnisse und Geschichte setzen dabei jeweils eigene Akzente.
Wandern, Wasserfälle und Flusslandschaft
Zahlreiche auf Ökotourismus spezialisierte Jugendvereinigungen führen in Plateaux Ouest Wanderungen zur Entdeckung von Heilpflanzen, Schmetterlingen, Höhlen und Wasserfällen. Damit umfasst das Wanderthema verschiedene Naturinteressen: Pflanzen und Insekten stehen ebenso im Blick wie Höhlen und Wasserfälle.
Als die meistbesuchten Wasserfälle der Monts Kloto gelten Womé, Kamalo, Tokpli, Kpimé und Tomégbé. Diese fünf Namen setzen einen klaren Wasserfall-Schwerpunkt. Die Wanderungen in Plateaux Ouest richten den Blick dagegen auch auf Heilpflanzen, Schmetterlinge und Höhlen. Für Ihre Interessenwahl lässt sich so zwischen konkret benannten Wasserfällen und einer breiteren Vielfalt an Naturthemen unterscheiden.
Im Osten verläuft der Mono mit seinen Nebenflüssen durch das östliche Plateau; der Mono gilt als wichtigster Fluss Togos. Die Flusslandschaft ergänzt so die Naturthemen der Wanderungen und Wasserfälle um einen geografischen Bezug im Osten der Region.
Märkte, Felder und regionale Erzeugnisse
In Plateaux Ouest gibt es Obstmärkte mit Ananas, Orangen, Mangos und Avocados. Im östlichen Teil der Plateaux-Region gibt es Felder mit Baumwolle, Ananas und Getreide. Ananas kommt in beiden Zusammenhängen vor; die übrigen genannten Früchte gehören zum Marktbezug, Baumwolle und Getreide zum Feldanbau. So zeigt sich ein Unterschied zwischen den Obstmärkten im Westen und den Feldern im Osten.
Atakpamé, Kpalimé und Badou bilden das „triangle du café-cacao“ der Plateaux-Region. Damit kommt zu den konkret benannten Märkten und Feldfrüchten ein regionaler Zusammenhang mit drei Orten hinzu. Die Bezeichnung gibt dem Thema Kaffee und Kakao einen eigenen Platz in der regionalen Charakterisierung.
Kpalimé gilt als Wochenendziel zum Ausruhen und Entspannen, an dem Fufu gegessen wird. Für den kulinarischen Blick bietet das einen anderen Bezug als die Obstmärkte: Hier steht ein Gericht im Mittelpunkt, dort eine Auswahl an Früchten.
Kultur und Geschichte
Die Kathedrale von Kpalimé ist gotisch und wurde 1913 während der deutschen Kolonialzeit erbaut. Stil, Baujahr und historischer Zeitraum geben ihrem architektonischen Bezug einen klaren Rahmen.
Odon-Itsu ist ein Erntefest, das der nährenden Erde gewidmet ist und als touristische Attraktion der Plateaux-Region bezeichnet wird. Sein Bezug zur Erde unterscheidet es von der Baugeschichte der Kathedrale.
In der Ortschaft Danyi zählt das Monastère de Dzogbéga zu den touristischen Attraktionen. Dieser Bezug ergänzt die Kulturperspektive um einen weiteren benannten Ort in der Region.
Von Lomé in die Plateaux-Region
Von Lomé aus ist die Plateaux-Region über zwei Hauptrouten erreichbar: Lomé–Atakpamé und Lomé–Kpalimé. Für die Orientierung sind die beiden Zielnamen auch regional aussagekräftig: Atakpamé und Kpalimé bilden mit Badou das „triangle du café-cacao“ der Plateaux-Region.
Wenn Sie die Anfahrt mit Ihren Interessen verbinden möchten, zeigen die Namen unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Kpalimé ist außerdem mit der gotischen Kathedrale sowie mit dem Wochenendbezug und Fufu verbunden; Atakpamé gehört ebenfalls zu den drei Orten des Kaffee-Kakao-Dreiecks. So lässt sich die Reiseplanung an den regionalen Themen ausrichten, die Sie besonders ansprechen.
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