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Staré Krecany verbindet im Ortszentrum barocke Sakralarchitektur mit einem geschützten Kreuzweg. Wer Baugeschichte nicht nur an einem einzelnen Gebäude betrachten möchte, findet hier zwei unterschiedliche Bezugspunkte: die Pfarrkirche des heiligen Johannes Nepomuk und die Křížová cesta am ehemaligen Friedhof. Daneben gehören Fachwerkhäuser, die Quelle der Mandava westlich von Staré Křečany sowie Kletter- und Routenangaben zu Brtníky zu den beschriebenen Themen.

Kirche und Kreuzweg im Ortszentrum

Die steinerne Pfarrkirche des heiligen Johannes Nepomuk wurde von 1736 bis 1741 erbaut. Als großes barockes Sakralgebäude steht sie im Ortszentrum und ist von einem Friedhof umgeben. Seit dem 3. Mai 1958 ist sie als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt.

Die Křížová cesta verläuft entlang der Umfassungsmauer des ehemaligen Friedhofs neben der Kirche. Die Kapellen und die Mauer stehen als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik unter Schutz. Im Šluknovský výběžek ist der Kreuzweg der sechste von insgesamt vierzehn.

Historische Bauformen

In Staré Křečany gibt es mehrere Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie haben eine Bretterverkleidung und stehen heute unter Denkmalschutz. Die Häuser ergänzen die barocke Kirche um eine andere Bauform; damit beschränkt sich das architektonische Interesse nicht auf das Sakralgebäude. Auch das Pfarrhaus gegenüber der Kirche ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt.

Eine eigene Bauform ist für Brtníky typisch: Im Erdgeschoss stehen Blockhäuser, im Obergeschoss Block- oder Fachwerkhäuser mit Schiefer- oder Holzverkleidung. Getragen wird das Obergeschoss von einer sogenannten Podstávka-Konstruktion. Verkleidung und Tragkonstruktion bezeichnen dabei unterschiedliche Merkmale der Häuser: Schiefer oder Holz beschreibt die Verkleidung, Podstávka die Konstruktion, die das Obergeschoss trägt.

Mandava und Kletterrouten

Westlich von Staré Křečany entspringt die Mandava auf 460 Metern Höhe. Die Quelle wurde vom Klub českých turistů restauriert.

Für Kletternde ist das Gebiet des Kyjov-Tals und von Brtníky ein eigener Bezugspunkt: Dort sind insgesamt 472 Kletterrouten registriert. Wer lieber eine markierte Wander- oder Fahrradroute als Kletteroptionen in den Mittelpunkt stellt, findet eine andere Art der Orientierung bei den Wegen, die in Brtníky beginnen.

Routen und Zugang

Brtníky ist Ausgangspunkt mehrerer markierter Wander- und Fahrradrouten für Besucher des Nationalparks České Švýcarsko. Konkret benannt sind der blau markierte Weg und der Radweg Nr. 3032. Beide führen von Brtníky in Richtung Křinice-Tal und zur tschechisch-deutschen Staatsgrenze. Die Markierung und die Routennummer helfen, die beiden Wegangaben auseinanderzuhalten.

Der Weg zum Brtnický hrádek führt über Dutzende in den Fels gehauene Stufen und Treppen. Wer dieses Ziel einplant, kann so bereits bei der Planung berücksichtigen, dass Stufen und Treppen zum beschriebenen Weg gehören. Die Brtnické ledopády sind ausschließlich zu Fuß erreichbar. Für die Anreise können Sie ein Auto auf einem der Parkplätze abstellen oder Busverbindungen nach Kyjov, Vlčí Hora oder Brtníky nutzen. Da sich Park- und Busangebote ändern können, prüfen Sie die aktuellen Verbindungen vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Velký Šenov, Starý Šachov, Dolní Habartice, Huntířov, Mikulášovice, Františkov Nad Ploučnicí, Kytlice, Těchlovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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