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Ein ehemaliger Meierhof, eine Kirche mit mehreren Bauphasen und Radwege über benannte Orte bis zu einem Aussichtsturm geben Řehlovice eine kulturelle und landschaftliche Ausrichtung. Für Ihre Planung können Sie zwischen Kunst und Baugeschichte einerseits sowie Route und Aussicht andererseits gewichten.

Kunst und Geschichte am ehemaligen Meierhof

Das Kulturzentrum Řehlovice befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Meierhofs, der bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde dort eine Brauerei gegründet. Die frühere Hofnutzung und die Brauereigeschichte geben dem Gelände zwei historische Stationen; heute ist es zugleich Ort eines Kulturangebots. Der tschechisch-deutsche Kunstpark im Kulturzentrum ist für Besucher geöffnet und zeigt Werke tschechischer und deutscher Künstler. Auch Ausstellungen und feierliche Vernissagen stehen der Öffentlichkeit offen. So können Sie einen Besuch am Kunstpark ausrichten oder eine Ausstellung beziehungsweise Vernissage zum Anlass nehmen.

Die Dreifaltigkeitskirche und ihre Bauphasen

Die barocke Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit in Řehlovice wurde wahrscheinlich 1717 an der Stelle einer älteren Kirche des heiligen Nikolaus errichtet. Diese Vorgängerkirche stammte wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. 1741 wurde die Dreifaltigkeitskirche reich ausgestattet, Ende des 19. Jahrhunderts folgte eine Umgestaltung. Die zeitliche Folge führt vom älteren Kirchenstandort über den barocken Bau bis zu Ausstattung und Umbau. Für kulturgeschichtlich Interessierte ergeben sich so mehrere unterscheidbare Abschnitte statt einer einzigen Baugeschichte.

Sage und Denkmal in Stadice

Der örtlichen Sage nach verschwanden auf dem Volská hora die Ochsen von Přemysl Oráč, als er sie ausspannte, um sich zu Fürstin Libuše zu begeben. Der bewaldete Basalthügel ist 309 Meter hoch und liegt oberhalb von Stadice. Dort steht auch das Denkmal für Přemysl Oráč: Josef Max schuf es 1841, und es ist ein nationales Kulturdenkmal. Das Denkmal ist ganzjährig gut zugänglich. Seine Reliefs stellen die Ankunft von Libušes Gesandtschaft und ihr Eintreffen auf dem Prager Vyšehrad dar. Sage, Landschaftsort und Denkmal bieten unterschiedliche Zugänge zu Přemysl Oráč und der Überlieferung um Libuše.

Radwege und Aussicht bei Radejčín

Der 36 Kilometer lange Radweg 3009 führt über Přestanov, Chlumec, Chabařovice und Stadice bis nach Radejčín. Dort steht ein 30 Meter hoher Metallturm, der in einen Mobilfunkmast integriert ist. Nach dem Aufstieg über 97 Stufen reichen die Ausblicke über das Böhmische Mittelgebirge und das Erzgebirge. Der Aussichtsturm ist seit 2010 für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein gelb markierter Wanderweg führt von Dubice oder von der Haltestelle Radejčín zum Turm. Eine weitere Orientierung bietet der Radweg 3071: Er führt von Řehlovice weiter nach Trmice und Ústí nad Labem. Die Wahl lässt sich am Ziel ausrichten: Wer den Aussichtsturm einbeziehen möchte, kann die Ortsfolge des 3009 bis Radejčín zugrunde legen; für die Weiterführung von Řehlovice nach Trmice oder Ústí nad Labem ist der 3071 die benannte Verbindung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ústí Nad Labem.

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