Zum Inhalt

Štoky bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlich geprägten Aufenthalt: eine Kirche, die seit 1372 schriftlich belegt ist, ein spätbarockes Schloss und ein Denkmal zur Schlacht von Štoky. Eine Radroute durch den Ort ergänzt diese historischen Themen um eine klar benannte Tourenoption. Die Zeitangaben betreffen unterschiedliche Bau- und Erinnerungsgeschichten und lassen sich bei der Planung sinnvoll getrennt betrachten.

Kulturdenkmäler und Schlossgeschichte

Die Kirche St. Jakobus der Ältere ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Auch das Empirehaus Nr. 61 in Štoky hat diesen Status. Das Schloss von Štoky wurde 1760 im spätbarocken Stil vom Besitzer der Herrschaft, Karel Josef z Palmů, erbaut. Es wurde außerdem zum Verwaltungszentrum der ehemaligen Herrschaft Střítež. So treffen beim Schloss bauliche Einordnung und frühere Funktion aufeinander: Stil und Baujahr verweisen auf seine Entstehungszeit, die Verwaltungsrolle auf die Geschichte der Herrschaft.

Kirche, Empirehaus und Schloss geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Ortsgeschichte. Bei der Kirche ist die schriftliche Belegung seit 1372 ein früher Zeitmarker; beim Schloss stehen Baujahr, spätbarocker Stil und die frühere Verwaltungsfunktion im Mittelpunkt. Das geschützte Empirehaus Nr. 61 ergänzt diese Auswahl um ein weiteres konkretes Baudenkmal. Wer sich für Kulturgeschichte interessiert, kann so verschiedene Arten von Zeugnissen in den Blick nehmen, statt die Ortsgeschichte auf ein einziges Gebäude zu reduzieren.

Jahreszahlen an Säulen und Statuen

Die steinerne Rolandssäule stammt ungefähr aus dem Jahr 1500. Eine andere Datierung betrifft die barocke Statue des heiligen Johannes von Nepomuk: Sie stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, während auf ihrem Sockel die Jahreszahl 1803 eingemeißelt ist. Diese Angaben bezeichnen unterschiedliche historische Bezugspunkte: Die Statue wird in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts eingeordnet, 1803 ist die am Sockel sichtbare Jahreszahl. Beim Vergleich der Denkmale lohnt es sich daher, Entstehungszeit und Inschrift auseinanderzuhalten.

Das Denkmal der Schlacht von Štoky

Das Denkmal der Schlacht von Štoky erinnert an die Kämpfe, die dort vom 2. bis 5. Dezember 1805 stattfanden. Es steht an der Straße Nr. 38 zwischen Štoky und Antonínův Důl. Seine eigene Geschichte hat ein späteres Datum: Feierlich enthüllt wurde das Denkmal am 1. Juli 2000. Die Kampftage und der Zeitpunkt der Enthüllung gehören also zu zwei verschiedenen Kapiteln der Erinnerung an das Ereignis.

Radroute und ursprünglicher Lehrpfad

Für eine Tour auf dem Rad führt die Route „Okruh kolem Jihlavy přes Polnou“ von Kamenná über Štoky bis zur Wegkreuzung Pod Serpentinkou. Dieser Abschnitt ist knapp 9 km lang und verläuft auf dem blau markierten Weg. Da sich Routenbedingungen und Markierungen ändern können, prüfen Sie beides vor der Tour. Der Abschnitt hat damit eine konkrete Streckenlänge und benannte Endpunkte, ohne dass sich daraus eine Fahrzeit ableiten lässt.

Ein anderer Wegbezug ist der ursprüngliche Lehrpfad vom Friedhof über Hanesův mlýn bis zum Freibad. Er hatte ursprünglich acht Stationen; heute sind die Informationstafeln beschädigt und nur noch drei Stationen erhalten. Wer den Lehrpfad in die Planung einbezieht, sollte diesen Zustand und die verbliebene Zahl der Stationen berücksichtigen.

Ein praktischer Hinweis zu Hanesův mlýn

Hanesův mlýn stand bereits im Jahr 1756 und ergänzt damit die historischen Zeitanker in Štoky. Für einen Besuch ist außerdem eine konkrete Regel wichtig: Das Restaurant im Penzion Hanesův mlýn ist nur nach vorheriger Vereinbarung geöffnet. Stimmen Sie einen Restaurantbesuch deshalb vorab ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Chotěboř, Ostrov, Podmoky, Česká Bělá, Stříbrné Hory, Hradec, Cibotín, Jedlá.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.