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Die Cesta života führt vom Rand der Gemeinde Jámy auf den Gipfel des Vejdoch. Zehn Stationen machen den Weg zu einem besonderen Zugang zum Ort: Sie verbinden dargestellte Lebensgrundsätze mit Versen zum Anhören. Auf dem Gipfel steht zwischen zwei Linden die drei Meter hohe Sandsteinskulptur eines Kreuzes namens „Strom života“.

Die Cesta života und der Vejdoch

Jede Station besteht aus einem großen Stein, auf dem ein Lebensgrundsatz dargestellt ist, und einem QR-Code, der zu einer Audioaufnahme eines Verses führt. Sichtbares Motiv und hörbarer Vers gehören so jeweils zusammen. Wer sich für die Cesta života interessiert, findet darin mehr als eine Wegbeschreibung zum Gipfel: Die zehn Stationen geben der Route ein wiederkehrendes Thema, das sich von Punkt zu Punkt fortsetzt.

Der Vejdoch ist 663 Meter hoch. Zur Entstehungsgeschichte des Aussichtspunkts gehört eine Idee aus dem Dezember 2017: Vorgesehen waren ein Aussichtspunkt auf dem Vejdoch und ein Kreuz zwischen Linden, die zum 50. Jahrestag der Gründung der Tschechoslowakei gepflanzt worden waren. Das Kreuz sollte ein Dank für die vergangenen 100 Jahre sein. Diese Ursprungsgeschichte ergänzt die heutige Beschreibung des Gipfels mit seinem drei Meter hohen Sandsteinkreuz „Strom života“ zwischen zwei Linden.

Vom Vejdoch aus sind bei passenden Sichtverhältnissen 42 Gemeinden, 13 Kirchtürme, zwei Aussichtstürme und acht Sendemasten zu sehen. Die Aussicht lässt sich damit anhand verschiedener sichtbarer Merkmale einordnen: Neben den Gemeinden zählen auch Kirchtürme, Aussichtstürme und Sendemasten dazu. Wie viel davon zu sehen ist, hängt von den Sichtverhältnissen ab.

Geschichte und Erinnerungszeichen in Jámy

Die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung Jámy stammt aus dem Jahr 1252. Damals überließen Boček und Sibyla sie dem neu gegründeten Kloster Žďár. Im Urbar von 1470 galt Jámy als die klösterliche Siedlung mit der größten Fläche fruchtbaren Bodens. Zu dieser Zeit umfasste der Ort bereits 31 überwiegend größere landwirtschaftliche Anwesen. Die beiden historischen Angaben zeigen unterschiedliche Aspekte der frühen Ortsgeschichte: die Verbindung zum Kloster und die damalige Bedeutung der Landwirtschaft.

Die dem heiligen Martin geweihte Kirche in Jámy wird erstmals 1672 erwähnt; gegründet wurde sie von der klösterlichen Obrigkeit. Ihre Widmung und die Gründung durch die Klosterherrschaft ergänzen die Geschichte des Ortes um ein religiöses Erbe.

Auch die Linde na Kříbu gehört zu den örtlichen Erinnerungszeichen. Sie wurde am 21. September 1995 als Gedenkbaum ausgewiesen und gilt als alt und gut erhalten. Ihre lokale historische Bedeutung verbindet sich mit einer wichtigen landschaftsprägenden Funktion. Ein weiteres Zeichen ist das eiserne Kreuz an der Straße nach Žďár nad Sázavou, das die Gemeinde zu den schönsten Kreuzen ihres Gemeindegebiets zählt. So stehen in Jámy historische Daten, religiöse Erinnerung und markante Zeichen in der Landschaft nebeneinander.

Anreise planen

Jámy verfügt über direkte Busverbindungen nach Žďár nad Sázavou, Mirošov und Dolní Rožínka. Wenn Sie mit dem Bus planen, empfiehlt sich ein Blick auf den Fahrplan für den konkreten Reisetag. Für die thematische Orientierung vor Ort bietet die Cesta života einen klaren Schwerpunkt: Sie führt vom Gemeinderand zum Vejdoch und verbindet zehn Stationen mit dem Gipfelmotiv. Die Kirche, die Linde na Kříbu und das eiserne Kreuz stehen für weitere historische und landschaftliche Themen des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Fryšava Pod Žákovou Horou, Milasín, Stránecká Zhoř, Bobrůvka, Březské, Vidonín, Vlkov, Radňoves.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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