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Der Lehrpfad „Už ty mlýny doklapaly“ führt im Umfeld von Vlkov, Křoví und Velká Bíteš an neun ehemaligen Mühlen vorbei. Der kürzere Rundweg ist 12 Kilometer lang; der anschließende Rundweg um Křoví misst weitere 7 Kilometer, insgesamt sind es 19 Kilometer. So bietet die Gegend eine konkrete Wahl zwischen zwei unterschiedlich langen Streckenvarianten.

Mühlenwege und eine längere Radtour

Bei der Planung des Lehrpfads sollten Sie einen aktuellen Zustandshinweis beachten: Teile des Weges können wegen Borkenkäferschäden und Holzernte in schlechtem Zustand sein. Einige markierte Bäume sind beschädigt oder fehlen vollständig. Prüfen Sie den Hinweis vor der Tour erneut, damit Sie die Streckenwahl an die gemeldeten Bedingungen anpassen können.

Eine weitere Möglichkeit bietet die 45 Kilometer lange Radtour „Do údolí Bílého potoka na kole“, deren Strecke durch Křoví führt. Für die Entscheidung zwischen den beiden Angeboten sind zunächst die genannten Streckenlängen und die jeweilige Art der Tour ein greifbarer Vergleich: Der Lehrpfad erschließt ehemalige Mühlen auf Rundwegen, während die Radtour als längere Route durch den Ort verläuft.

Landschaft rund um Křoví

Der südliche und südöstliche Teil des Gemeindegebiets von Křoví gehört zum Naturpark „Údolí Bílého potoka“ und unterliegt einem erhöhten Schutz des Landschaftsbildes. Diese Einordnung betrifft ausdrücklich diesen Teil des Gemeindegebiets. Ein anderer Naturaspekt ist der Křovský úval: Dort gibt es eine natürliche und halb kultivierte Wiesengesellschaft mit wärmeliebenden Pflanzen. Die Lokalität ist durch das Zuwachsen mit Sträuchern bedroht.

Zu den benannten Punkten in der Landschaft zählen außerdem die Quelle „Studánka sv. Jána“ nahe dem Sägewerk von Křoví und ein Waldteich in ihrer Nähe. Auf einer Anhöhe südöstlich von Křoví stehen die Holzskulpturen „Reklama na čučení do krajiny“ von Ing. arch. Župka. Von dort bieten sich Ausblicke auf den Ort und in das Tal des Bílý potok; die Bedingungen am Aussichtspunkt können sich ändern.

Kirche, Denkmal und Ortsgeschichte

Die klassizistische Kirche St. Peter und Paul in Křoví ist ein Kulturdenkmal aus dem Jahr 1808. Vor der Kirche steht ein Kreuz aus demselben Jahr, das als unbewegliches Kulturdenkmal eingetragen ist. Ein weiterer geschützter Ort ist der Bildstock im nördlichen Teil von Křoví, der seit 1958 denkmalgeschützt ist.

Auch die schriftliche Ortsgeschichte hat einen konkreten frühen Bezug: Křoví wurde erstmals 1371 im Zusammenhang mit seinem Verkauf schriftlich erwähnt. In der Umgebung gab es im 18. Jahrhundert sogenannte Kutiště zur Gewinnung von Eisenerzen. Ein eigener, zeitlich späterer Abschnitt der Industriegeschichte betrifft den Steinbruch unterhalb der Bítešská horka. Dort wurden von 1870 bis 1885 Graphit und Limonit abgebaut.

Ein lokales Mehlangebot

Für einen Bezug zur örtlichen Herstellung gibt es auch ein konkretes Produktangebot: Pekárkova mouka bietet elf Mehlsorten direkt aus der Pekárkův-Mühle an; ein Kauf ist direkt in Křoví möglich. Das Produktsortiment kann sich ändern.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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