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Am Dorfanger von Záborná stehen die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk und ein Mehrzweckspielfeld mit Kunstrasen; an der Straße von Polná wächst eine große Winterlinde mit einer Mariensäule darunter. Hinzu kommen Wanderrouten mit 10, 15 und 25 Kilometern. Für die Reiseplanung ergeben sich damit zwei verschiedene Blickwinkel: die Wahl eines passenden Streckenrahmens und die Ortsgeschichte, die sich an Kapelle, Dorfanger und lokalen Details festmachen lässt.

Ortsgeschichte in zwei Zeitabschnitten

Die früheste zuverlässige schriftliche Erwähnung von Záborná stammt vom 23. März 1282. Ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Herrschaft Polná–Přibyslav. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche historische Akzente: Die erste datiert einen schriftlichen Beleg, die zweite eine spätere Herrschaftszugehörigkeit. Für die zeitliche Einordnung ist diese Unterscheidung hilfreich; die Erwähnung von 1282 und die Zugehörigkeit im 15. Jahrhundert bezeichnen nicht dasselbe Ereignis.

Kapelle, Dorfanger und örtliche Motive

Die Kapelle Panny Marie Sedmibolestné in Záborná ist der römisch-katholischen Pfarrei Polná zugeordnet. Auf dem Dorfanger steht die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk; sie stammt vom Bildhauer Václav Morávek aus Polná. An der Straße von Polná wächst eine große Winterlinde, unter der sich eine Mariensäule befindet. Religiöse Motive zeigen sich damit in der Kapelle, der Statue und der Mariensäule. Die Zuschreibung an Morávek ergänzt diese lokalen Bezugspunkte um einen kunstgeschichtlichen Akzent.

Wandern: drei Streckenlängen, verschiedene Wegpunkte

Die Streckenwahl beginnt mit den Kilometerangaben: Eine 10 Kilometer lange KČT-Route führt von Polná nach Záborná und weiter bergauf zur Bechyňova lipka; dort gibt es Sitzgelegenheiten und einen Stempel. Die 15 Kilometer lange Route führt am 564 Meter hohen Gipfel Za Borkem vorbei und anschließend zwischen den Häusern nach Záborná hinab. Eine 25 Kilometer lange Route führt am Hügel Za Borkem vorbei und steigt danach ebenfalls zwischen den Häusern nach Záborná hinab. So werden die Wegpunkte zum zweiten Vergleich neben der Streckenlänge: Bei der kürzeren Route sind Polná, Záborná und Bechyňova lipka benannt, bei den beiden längeren Za Borkem und der Abstieg in den Ort. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenhinweise. Für die 10-Kilometer-Route können sich Wegbedingungen und Ausstattung ändern; bei der 15-Kilometer-Route können sich die Wegbedingungen ändern.

Weitere Anlässe am Dorfanger

Auf dem unteren Dorfanger wurde 2009 ein Mehrzweckspielfeld mit Kunstrasen für Kinder errichtet. Wenn Sie das Spielfeld bei der Planung berücksichtigen möchten, klären Sie die aktuelle öffentliche Nutzung vor Ort. Ein weiterer örtlicher Anlass ist der Nikolausumzug am Vorabend des Nikolaustags: Mit Nikolaus, Engeln und Teufeln zieht er durch die Familien mit kleinen Kindern. Der Umzug ist eine fortbestehende Tradition; erkundigen Sie sich vor Ihrer Reise lokal nach dem Termin. So stehen zwei unterschiedliche Planungsfragen nebeneinander: beim Spielfeld die aktuelle öffentliche Nutzung, beim Umzug der konkrete Zeitpunkt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jihlava.

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