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Hornice lässt sich über archäologische Zeitstellungen, lokale Bauformen und landschaftliche Bezüge kennenlernen. Zu den markanten Themen gehören eine befestigte Höhensiedlung, die Festungsanlage Tvrz Hornice, Kapellen und die Gewässer des Gemeindegebiets.

Höhensiedlung und Tvrz

Auf dem Turecký kopec im Katastergebiet der Gemeinde Hornice befindet sich eine befestigte Höhensiedlung. Ihre Besiedlung wird bereits in das 10. Jahrhundert datiert. Die Festungsanlage Tvrz Hornice steht für eine spätere historische Phase: Keramikfunde datieren ihre aktive Existenz vom Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Zeitangaben markieren zwei verschiedene Abschnitte der Ortsgeschichte – eine Besiedlung im 10. Jahrhundert und eine mittelalterliche Festungsphase.

An der östlichen Zugangsseite der Festungsanlage sind ein Graben und ein Wall erhalten. Ihre Lage gibt diesem Bereich eine konkrete Kontur. Der 2026 beschriebene Weg zur Tvrz führt vom südöstlichen Ortsrand entlang der Häuser zum Teich Bobák und über dessen Damm. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen für diesen Zugang.

Kapellen und Erinnerungszeichen

Die Kapelle sv. Jana Nepomuckého in Hornice hat einen rechteckigen Grundriss, einen dreiseitigen Abschluss und ist aus Ziegeln errichtet. Fertiggestellt wurde sie 1920–1921. In die Kapelle ist eine marmorne Gedenktafel aus dem Jahr 1922 eingelassen; sie trägt die Namen von Opfern des Ersten Weltkriegs. Bauabschluss und Tafel gehören damit zu zwei aufeinanderfolgenden Datierungen. Grundriss und Abschluss bezeichnen unterschiedliche Aspekte der Bauform.

Die Výklenková kaple Hornice ist ein kleines Sakralbauwerk mit klassizistischem Erscheinungsbild. Sie liegt an der Kreuzung Hornice–Velký Újezd–Kojatice. Ein Bildstock an der Straße nach Kojatice ist ein weiteres lokales Wahrzeichen. So begegnen Ihnen in Hornice unterschiedliche Bauformen und Ortsbezüge: von der beschriebenen Kreuzungskapelle bis zum Bildstock an der Straße.

Teiche und Wasserbezüge

Der Hornický rybník liegt am östlichen Rand von Hornice. Westlich der Gemeinde tritt die Bihanka in deren Katastergebiet ein, nachdem sie durch den Teich Asuán geflossen ist. Die Angaben unterscheiden sich sowohl nach Himmelsrichtung als auch nach Gewässertyp: Hier liegt ein benannter Teich am östlichen Ortsrand, dort erreicht ein Wasserlauf das Katastergebiet von Westen, nach seinem Durchfluss durch Asuán.

Das ehemalige Burgareal Hornice wurde im 14. Jahrhundert neben dem heutigen Obecní rybník errichtet. Am Obecní rybník findet außerdem jährlich der Abfisch statt. 2025 wurde berichtet, dass dieses Ereignis jedes Jahr mehr als 1.000 Menschen aus der Umgebung anzieht. Wenn der Abfisch für Ihre Reiseplanung eine Rolle spielt, prüfen Sie vor der Anreise das Veranstaltungsdatum.

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