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Das Tal der Rokytka gibt Lukov eine markante Struktur: Es teilt das bebaute Gebiet in den westlichen Ortsteil Ves und den östlichen Ortsteil Kopce. Der Bach liegt an beiden Ufern des Ortes und durchfließt das Katastergebiet auf einer Länge von etwa 4 km. Bei Jaroměřice nad Rokytnou mündet er in die Rokytná. So treffen in Lukov die Orientierung im Ort und ein größerer Gewässerzusammenhang aufeinander.

Rokytka-Tal und Höhenzüge

Auch die Höhenzüge prägen das Landschaftsbild. Der bewaldete Komplex der Lukovská hora gilt als landschaftliche Dominante von Lukov. An ihn schließt der Berg Svatý Vít an, mit 557 m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt des Lukover Katastergebiets. Die Namen und Höhenangaben helfen, die Landschaft einzuordnen, ohne den Ort auf einen einzelnen Aussichtspunkt zu reduzieren.

Durch das Katastergebiet führen außerdem örtliche Radwege. Wer sich für Radwege interessiert, findet damit einen weiteren Aspekt der örtlichen Orientierung neben Bachlauf, Tal und Ortsteilen. Die Angabe bezieht sich auf das Katastergebiet; sie sagt nicht, dass eine bestimmte Route durch den bebauten Ortskern führt.

Kirche und Gedenkorte

Die Pfarrkirche sv. Jana Křtitele verbindet mehrere Bauphasen: Sie ist einschiffig, hat gotische Ursprünge und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Als unbewegliches Kulturdenkmal ist sie unter der ÚSKP-Nummer 26710/7-2834 eingetragen. Ihre Architektur und ihre heutige Einordnung als Kulturdenkmal geben dem Kirchenbesuch eine bauliche und historische Dimension.

Im Lukover Pfarrhaus befindet sich die Jan-Bula-Gedenkhalle. Nach der Renovierung des Pfarrhauses wurde sie im September 2016 feierlich eröffnet. Acht Informationstafeln widmen sich Jan Bulas Leben und Märtyrertod. Zu den gezeigten Gegenständen und Arbeiten gehören sein Primizornat, sein Kelch, Originalgemälde und Keramiken. Besuche sind jederzeit nach vorheriger Vereinbarung möglich; stimmen Sie Termin und Kontakt vor der Reise ab.

Ebenfalls im Pfarrhaus, nahe der Kirche sv. Jana Křtitele, befindet sich die Dauerausstellung Expozice Vyhnanci. Sie behandelt die Folgen der zwangsweisen Vertreibung örtlicher Familien in den 1950er-Jahren und wurde 2016 eingerichtet. Die beiden Ausstellungen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Die eine widmet sich Jan Bula, die andere den Erfahrungen vertriebener Familien.

Eine Gedenktafel erinnert an Jan Bula, Jaroslav Melkus und Emil Spilka, die in Lukov geborene Opfer der kommunistischen Justiz. Sie befindet sich an der Wand neben dem Seiteneingang der Kirche. Der genaue Standort macht die Tafel zu einem eigenständigen Erinnerungsort, der sich inhaltlich mit den Themen der Ausstellungen verbindet.

Weitere historische Bezüge

Auch die Kapelle Svatý Vít gehört zur Ortsgeschichte: Sie wurde 1783 während der Josephinischen Reformen aufgehoben, nachdem der letzte Einsiedler 1782 die Einsiedelei verlassen hatte. Für eine Wallfahrt ist ein Sonntag um das Fest Johannes des Täufers am 24. Juni verzeichnet. Wenn Sie Ihre Reise darauf ausrichten möchten, prüfen Sie vorab, ob und wann die Wallfahrt während Ihres Aufenthalts stattfindet.

Orientierung für die Reise

Durch Lukov führt eine Straße von Vícenice zur Hauptstraße zwischen Jaroměřice nad Rokytnou und Moravské Budějovice. Diese Ortsbezüge können bei der Orientierung auf der Straßenkarte helfen. Für eine Reiseplanung bietet Lukov mehrere klar unterscheidbare Themen: die Gliederung entlang des Rokytka-Tals, die Baugeschichte der Kirche, die Gedenkorte und die Radwege im Katastergebiet. Bei der Jan-Bula-Gedenkhalle gehört die vorherige Vereinbarung zum Besuch; für die Wallfahrt sollte der konkrete Termin geprüft werden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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