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Nová Ves verbindet konkrete Ortsgeschichte mit markanten Landschaftsbezügen: Dorfplatz, Gedenkorte und eine urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1224 stehen neben dem gefluteten Kalksteinbruch nördlich des Ortes. Ein Mammutfund aus Žlíbek ergänzt die lokale Geschichte um einen archäologischen Bezug.

Dorfplatz und Gedenkorte

Der kreisförmige Dorfplatz ist ein ortsbildprägendes Merkmal, das Nová Ves bewahrt hat. In der Mitte des Platzes liegen zwei Teiche; zwischen ihnen steht das Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Platzgestaltung, Wasserflächen und Gedenken treffen hier an einem klar benannten Ort zusammen. Die Lage des Denkmals gehört damit ebenso zum Ortsbild wie sein Thema.

Ein weiteres Denkmal steht im Wald Větrovice in Nová Ves. Es erinnert an Jan Svoboda, einen Angehörigen der Staatspolizei, der am 11. Mai 1945 von deutschen Saboteuren getötet wurde. Der genaue Todestag und der Anlass setzen einen persönlichen historischen Bezug. Damit unterscheidet sich dieses Denkmal in seinem Thema von der Gedenkstätte auf dem Dorfplatz, die den Opfern zweier Weltkriege gewidmet ist.

Urkundliche Geschichte und Mammutfund

Die erste urkundlich belegte Erwähnung von Nová Ves stammt aus dem Jahr 1224 und findet sich in einer Urkunde König Přemysl Otakar I. Der Ort gehörte zunächst dem Benediktinerkloster in Třebíč. Für das Jahr 1556 ist eine weitere Station der Geschichte festgehalten: König Ferdinand I. übertrug das Třebíč-Anwesen Vratislav z Pernštejna in erblichen Besitz. Die Angaben ordnen die Ortsgeschichte zeitlich ein – von der frühen schriftlichen Erwähnung bis zu einem späteren Einschnitt in der Geschichte des Třebíč-Anwesens.

Ein archäologischer Bezug führt nach Žlíbek. Beim Bau einer Straße wurden dort 1904 Überreste eines Mammutskeletts gefunden, als die Fundamente für Brückenpfeiler ausgehoben wurden. Ein Teil der in Žlíbek gefundenen Überreste wird im Zapadomoravské muzeum v Třebíči aufbewahrt. Der Fund verbindet einen konkreten Ort und ein genaues Jahr mit einem Sammlungsort in Třebíč.

Landschaft, Radweg und Reiten

Eine Beschreibung mit Stand vom 14. August 2026 verortet rund 500 Meter nördlich von Nová Ves einen gefluteten Kalksteinbruch. Der nördlich gelegene Steinbruch ist eine Fundstätte von kristallinem Kalkstein. Wenn Sie diesen Punkt in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie die Bedingungen vor Ort erneut.

Auch für eine Radplanung gibt es einen konkreten Bezug: Ein kommunaler Strategieplan von 2019 führt den markierten Radweg 162 durch Nová Ves auf der Verbindung zwischen Třebíč und Jihlava. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt.

Die Anlage Ranč Vápenka bietet Kindern und Erwachsenen Ausritte beziehungsweise Reitmöglichkeiten. Die Teilnahme hängt von den Absprachen mit dem Betreiber ab. Wenn Sie Reiten in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, klären Sie die aktuellen Möglichkeiten vorab direkt mit dem Betreiber.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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