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Skalice liegt in einem Tal an beiden Ufern des Skalický potok. Die Ortsgeschichte reicht bis zu einer schriftlichen Erwähnung aus dem Jahr 1143 zurück; zugleich liegt die archäologische Fundstätte Pardědub über dem linken Elbufer. Die historischen Spuren und die Radroute eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort.

Frühe Besiedlung und historische Wege

Die erste schriftliche Erwähnung von Skalice stammt aus dem Jahr 1143. Damals schenkte Bischof Jan von Lochenice den als Skalice bezeichneten Bezirk dem Prämonstratenserkloster Strahov in Prag. Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet bereits in der frühen Burgwallzeit besiedelt war. So stehen eine frühe Besiedlung und ein konkret datierter Vorgang aus dem Mittelalter als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander. Auch eine in Skalice errichtete Festung gehört zur Ortsgeschichte. Ihre Bewohner mussten den Weg von Hradec über Skalice nach Smiřice sowie eine Furt über die Elbe bewachen, die von diesem Weg durchquert wurde. Der Fluss ist hier also nicht allein Landschaftsbezug, sondern auch Teil einer historischen Verkehrsverbindung.

Pardědub: Lage und erhaltene Spuren

Die archäologische Fundstätte Pardědub liegt in der Gemeinde Skalice, in den Katastralgebieten Skalice u Smiřic und Skalička nad Labem. Sie befindet sich auf einer Anhöhe über dem linken Elbufer und ist als Höhensiedlung und Befestigung klassifiziert. Von der vorgeschichtlichen Befestigung ist im Nordostteil ein Rest von Graben und Wall als Geländewelle erhalten. Der Name Höhensiedlung ordnet den Platz nach seiner Lage ein; der erhaltene Rest von Graben und Wall beschreibt die Form der Befestigung. So lassen sich die Einordnung der Fundstätte und ihr erhaltenes Geländemerkmal voneinander unterscheiden.

Kulturerbe in Skalice und den Gemeindeteilen

Der historische Dorfplatz im westlichen Teil von Skalice gehört zum örtlichen historisch-kulturellen Erbe. Vor dem Haus Nr. 13 steht ein steinernes Kruzifix mit einer Marienstatue in einer Nische und einer Einfriedung; daneben befindet sich ein Glockenturm mit Betonbaukonstruktion. Die Marienstatue und die Nische gehören zum Kruzifix, während der Glockenturm daneben eine eigene bauliche Form zeigt. Auch in anderen Gemeindeteilen sind Kulturdenkmäler eingetragen: in Číbuz der Kirchenbezirk des heiligen Wenzel mit seiner Umfassungsmauer und in Skalička das landwirtschaftliche Anwesen Nr. 24. Es handelt sich um zwei getrennte Denkmale in verschiedenen Teilen der Gemeinde. Für die Orientierung hilft daher die Ortsangabe: Dorfplatz und Kruzifix liegen in Skalice, die beiden weiteren Denkmale in Číbuz und Skalička.

Radroute und Kulturveranstaltung

Wer Radfahren einplant, kann sich an der markierten Radroute Nr. 4283 orientieren: Sie verläuft von Smržov über Skalice nach Lochenice. Prüfen Sie die aktuelle Wegmarkierung vor Ort, bevor Sie Ihre Tour festlegen. Zu den jährlich stattfindenden Kulturveranstaltungen der Gemeinde gehört das Bierfest Pivní slavnosti Skalice. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit dem Fest verbinden möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hradec Králové.

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