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Schon zwei Jahreszahlen geben Horní Radechová ein konkretes historisches Profil: Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus 1402, und 1560 hatte der Ort bereits 48 Hausnummern. Hinzu kommen benannte Bauwerke und unterschiedliche Wegbezüge. Die Ortsgeschichte reicht von einer kirchlichen Zahlungspflicht bis zu bäuerlichen Anwesen und den Erwerbszweigen Landwirtschaft und Weberei. Für Wanderinteressierte stellen die Routen unterschiedliche Fragen: Ein gelb markierter Weg ist mit südwestlicher Richtung und drei Zielorten beschrieben, während die Wanderroute Hronov–Červený Kostelec über Radechová als leicht eingestuft ist. So können Sie den Aufenthalt nach historischem Interesse, Kulturorten oder der Art der Wegorientierung ausrichten.

Ortsgeschichte in zwei Zeitpunkten

Die erste schriftliche Erwähnung von Horní Radechová stammt aus dem Jahr 1402. Damals musste die Gemeinde dem Kaplan aus Náchod für das Abhalten von Messen zahlen. Damit steht am Anfang der Ortsgeschichte eine konkrete Verpflichtung der Gemeinde: die Zahlung für Messen. Diese frühe Jahreszahl unterscheidet sich von den späteren Angaben zu Hausnummern und Erwerb.

Im Jahr 1560 hatte Horní Radechová bereits 48 Hausnummern, überwiegend bäuerliche Anwesen. Die Einwohner lebten vor allem von Landwirtschaft und Weberei. Die Zahl 48 bezeichnet Hausnummern, nicht die Einwohnerzahl. Im Vergleich zeigen die beiden Zeitpunkte unterschiedliche Seiten des Gemeindelebens: 1402 die Zahlung für Messen, 1560 die Struktur der Anwesen und die vorherrschenden Erwerbszweige.

Kapelle, Bunker und Aussichtsturm

Die Kapelle sv. Cyrila a Metoděje gehört zu Horní Radechová und ist der römisch-katholischen Pfarrei Červený Kostelec zugeordnet. Wenn Sie einen Gottesdienst einplanen möchten, klären Sie die Termine gesondert.

Der Infanteriebunker T-S 2 Studýnka ist ein unbewegliches Kulturdenkmal. Er liegt im Katastergebiet Horní Radechová, in der Lokalität Studénky. Für die Ortsangabe sind beide Bezeichnungen wichtig: Horní Radechová benennt das Katastergebiet, Studénky die Lokalität.

Der Aussichtsturm Na Signálu wurde 2014 fertiggestellt und steht auf 496 m Höhe. Das Jahr bezeichnet die Fertigstellung, die Höhenangabe seine Höhenlage. Damit ergänzen Turm, Kapelle und Bunker die Ortsgeschichte um unterschiedliche, klar benannte Bezugspunkte.

Wegorientierung und Zielorte

Die touristische Wegkreuzung befindet sich in der Ortsmitte von Horní Radechová an der Hauptstraße. Eine zuletzt am 30. März 2015 aktualisierte Routenbeschreibung nennt von dort einen gelb markierten Weg in südwestlicher Richtung zu U Čertoviny, Zábrodí und Špinka. Prüfen Sie die örtliche Markierung vor dem Aufbruch. Davon zu unterscheiden ist die Wanderroute Hronov–Červený Kostelec über Radechová, die als leicht eingestuft ist. Die praktischen Hinweise sind verschieden: Beim gelb markierten Weg sind Richtung und Zielorte benannt, bei der Wanderroute die Schwierigkeitseinstufung.

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