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Jasenná lässt sich über zwei unterschiedliche Seiten kennenlernen: Die Kirche St. Georg ist das dominante Wahrzeichen der Gemeinde; Balcarák und die Wasserformen lenken den Blick auf das Katastralgebiet. Dazu kommen historische Zeugnisse mit klaren Datierungen und genau benannten Standorten. So können Sie bei der Wahl des Reiseziels einschätzen, ob Sie Sakralgeschichte, Gedenkorte oder Landschaftsbezüge stärker interessieren.

Kirche St. Georg: schriftlicher Beleg und Ausstattung

Die erste historisch belegte schriftliche Erwähnung der Kirche St. Georg stammt aus dem Jahr 1352. Die Jahreszahl bezeichnet den schriftlichen Beleg und ist nicht mit einem Baujahr gleichzusetzen. In der Kirche befindet sich außerdem ein spätgotisches polygonales Taufbecken aus Stein aus dem Jahr 1521. Diese beiden Daten stehen für unterschiedliche Bezugspunkte: 1352 für die erste schriftliche Erwähnung, 1521 für das Taufbecken. Die polygonale Form beschreibt seine vielkantige Gestalt, während spätgotisch die Stileinordnung bezeichnet. Die Kirche ist derzeit eine Filialkirche der Pfarrei Josefov; in ihr finden regelmäßig Gottesdienste statt. Wenn ein Gottesdienst für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab die aktuellen Angaben.

Denkmäler und Kreuze im Ort

Das Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs stammt aus dem Jahr 1922. Das Sandsteinensemble zeigt einen russischen Legionär und einen Löwen und steht im Park vor der Grundschule von Jasenná. An der Straße beim Park vor der Grundschule steht ein eisernes Kruzifix aus den Jahren 1865–1866. Zeitlich geht dieses Kruzifix dem 1922 datierten Denkmal voraus; zugleich unterscheiden sich die Objekte durch ihr Material und ihre Darstellung. Ein weiteres, teilweise eingesunkenes Sandsteinkreuz befindet sich an der Kreuzung bei Haus Nr. 249. Es wird als Sühnekreuz oder Cyrill-und-Method-Kreuz bezeichnet.

In zeitlicher Reihenfolge stehen die erste schriftliche Erwähnung der Kirche von 1352, das Taufbecken von 1521, das Kruzifix aus den Jahren 1865–1866 und das Kriegerdenkmal von 1922. Die Datierungen beziehen sich jeweils auf unterschiedliche Bezugspunkte.

Balcarák, Teiche und Jasenský potok

Balcarák ist mit 295 Metern der höchste Punkt des Katastralgebiets von Jasenná und bietet einen weiten Blick in die Umgebung sowie auf das Orlické Gebirge und das Riesengebirge. Im Katastralgebiet gibt es insgesamt zwölf Teiche und Wasserreservoirs. Der Jasenský potok fließt durch ganz Jasenná: teils in verrohrten Abschnitten, teils in offenen, gepflasterten Gerinnen. Für die räumliche Einordnung stehen diese Angaben auf unterschiedlichen Ebenen: Balcarák bezeichnet einen höchsten Punkt und Fernblick, die zwölf Teiche und Wasserreservoirs eine Gesamtzahl im Katastralgebiet, der Bach einen Verlauf durch ganz Jasenná.

Straßenlage und Orientierung

Jasenná liegt an einer Straße der III. Klasse von Jaroměř nach Český Meziříčí, Opočno und Dobruška. Diese Angabe ordnet den Ort anhand einer konkreten Verbindung ein und ergänzt die historischen und landschaftlichen Bezugspunkte um eine Orientierung für die Reiseplanung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Náchod.

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