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Für einen Aufenthalt in Mezilesí kommen drei klar unterscheidbare Interessen in Betracht: Radfahren auf einer mittelschweren 24-Kilometer-Route, ein Besuch der Gedenkstätte tschechoslowakischer Legionäre und ein Blick auf die lokale Geschichte. Die zweite beschriebene Route ist ausdrücklich nicht für Radfahrer geeignet. Damit lohnt es sich, die beiden Strecken getrennt zu betrachten und bei der Planung den gewünschten Schwerpunkt festzulegen.

Radrouten richtig einordnen

Die 24 km lange Route „Novoměstsko z rozhledny Na Vartě“ ist mittelschwer und für Mountainbikes sowie Trekkingräder geeignet. Sie erreicht Mezilesí 1 km nach Bydlo und führt anschließend über die Straße III/28522 in Richtung Sendraž. Wenn Sie eine mittelschwere Radtour suchen, bietet sich die 24 Kilometer lange Strecke mit Mountainbike oder Trekkingrad an. Da sich Bedingungen und Beschilderung ändern können, prüfen Sie beides vor der Fahrt.

Die Route „Podél Olešenky do Pekla a na sendražskou rozhlednu“ ist dagegen nicht für Radfahrer geeignet. Sie führt von Sendraž über die Straße weiter nach Mezilesí. Wichtig für die Streckenplanung: Die genannten 9,5 km markieren die Ankunft in Sendraž, nicht in Mezilesí. Wer diese Route einplant, sollte die Streckenmarke daher nicht als Länge bis Mezilesí verstehen. Die Bedingungen des Weges können variieren; prüfen Sie den Verlauf vor Ihrer Tour.

Gedenkstätte und Besuch

Das Památník československých legionářů 1914–1920 in Mezilesí zeigt Uniformen, Ausrüstung, persönliche Ausstattung und Waffen tschechoslowakischer Legionäre in Russland aus dem Zeitraum 1914 bis 1920. So treffen in der Sammlung militärische Gegenstände und persönliche Ausstattung aufeinander. Sie bietet einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt neben den Bezügen zur Ortsgeschichte.

Die Besichtigung erfolgt ohne Führung; Besucher können Fragen stellen. Wenn Sie den Besuch einplanen, prüfen Sie die Besuchsmodalitäten vor der Anreise.

Ortsgeschichte in mehreren Zeitabschnitten

Mezilesí wird erstmals am 30. August 1403 in schriftlichen Quellen erwähnt. Für das Jahr 1757 sind im Ort zehn Weber belegt. Zwischen diesen Jahreszahlen liegen mehr als drei Jahrhunderte: Die eine verweist auf eine frühe schriftliche Erwähnung, die andere auf ein konkretes Handwerk in der Ortsgeschichte.

Unterhalb des Gasthauses steht an der Straße ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1840. Zustand und Zugang sollten Sie vor Ort prüfen.

Die Jahreszahlen 1403, 1757 und 1840 stehen für verschiedene historische Bezüge in Mezilesí: eine schriftliche Erwähnung, das Weberhandwerk und ein steinernes Kreuz. Das Museum setzt daneben einen anderen Schwerpunkt mit seiner Sammlung zu tschechoslowakischen Legionären in Russland von 1914 bis 1920.

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