Zum Inhalt

Der Hobšovický rybník, die Kirche des heiligen Wenzel und das Minimuzeum panenek zeigen drei unterschiedliche Seiten von Hobšovice: geschützte Natur, Ortsgeschichte und eine Sammlung von Puppen und Spielsachen. Der Lehrpfad ergänzt diese Themen um eine Route mit einer Station im Ort. So können Sie bei der Planung unterschiedliche Schwerpunkte setzen – vom Feuchtgebiet bis zur Baugeschichte und zum Museumsbesuch.

Teich und Feuchtgebiet

Der Hobšovický rybník liegt am Bakovský potok im westlichen Teil des Katastralgebiets Hobšovice. Als besonders geschütztes Naturdenkmal umfasst er etwa 10 Hektar und ist zugleich ein regionales Biocentrum. Unter Schutz stehen auch ein bedeutender Brutplatz für Vögel und die dortigen Feuchtgebietsgemeinschaften. Auf einer Insel im Teich brüten jedes Jahr zahlreiche Möwen. Lage, Schutzstatus und Vogelbrut geben dem Teich damit einen klaren Naturbezug.

Das Schutzgebiet Mokřiny u Beřovic umfasst ebenfalls das Katastralgebiet Hobšovice. Es ist als bedeutendes Brut-, Rast- und Zugvogelgebiet geschützt und ein Lebensraum für Feuchtgebietstiere und -pflanzen. Dieser Schutzkontext schließt also neben den Brutplätzen auch rastende und ziehende Vögel sowie die Feuchtgebietslebensräume ein.

Lehrpfad mit Station in Hobšovice

Der Lehrpfad entlang der Flüsse Bakovský, Vranský und Zlonický wurde 2013 eröffnet und umfasst insgesamt 21 Stationen. In Hobšovice befindet sich Station 19. Die Nummer gibt einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie den Bezug des Lehrpfads zum Ort einordnen möchten; zugleich lassen sich die Routen zu unterschiedlichen Längen kombinieren. So können Sie den Umfang der Tour variieren, statt von einer festen Streckenlänge auszugehen. Prüfen Sie vor Ihrer Planung den aktuellen Zustand des Lehrpfads.

Kirche und Denkmal: zwei Seiten der Ortsgeschichte

Die Kirche des heiligen Wenzel ist ein markanter Orientierungspunkt in der Landschaft rund um Hobšovice. Die ursprüngliche Kirche war gotisch; 1850 wurde an ihrer Westseite ein barocker Turm mit drei Glocken angebaut. An diesem Bauwerk lassen sich damit zwei unterschiedliche Bauphasen auseinanderhalten: der gotische Ursprung der Kirche und die spätere barocke Ergänzung.

An der Straße nach Luníkov steht ein Denkmal mit der Statue des auferstandenen Christus. Es wurde 1878 zum Gedenken an zwei junge Menschen errichtet, die dort tragisch ums Leben kamen. Das klassizistische Denkmal wurde 2012 und 2013 restauriert und anschließend an seinen ursprünglichen Standort zurückversetzt. Während bei der Kirche die Baugeschichte mit ihren unterschiedlichen Stilrichtungen im Mittelpunkt steht, verbindet das Denkmal seinen Standort mit einem konkreten Gedenkanlass und einer späteren Restaurierung.

Puppenmuseum und Besuchsplanung

Das Minimuzeum panenek befindet sich seit dem 4. Februar 2024 im ehemaligen Ladenlokal Hobšovice Nr. 20. Zu sehen sind historische und Retro-Puppen sowie weitere Spielsachen. Damit ergänzt das Museum die Natur- und Baugeschichte des Ortes um eine Sammlung mit eigenem Thema. Besichtigungen können auch zu einem anderen Termin vereinbart werden. Stimmen Sie die Besuchsmodalitäten vor der Anreise ab, damit Sie den Museumsbesuch entsprechend planen können.

Termine und saisonales Angebot

Die traditionelle Bartolomějská pouť findet in Hobšovice am letzten Samstag im August statt. Wenn Sie Ihren Aufenthalt zeitlich planen, ist dieser Termin ein konkreter Anhaltspunkt. Im Sommer ist am Nachmittag täglich ein Erfrischungsstand auf dem Sportplatz in Hobšovice geöffnet. Da es sich um ein saisonales Angebot handelt, empfiehlt es sich, die aktuelle Betriebszeit vor dem Besuch zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stehelčeves, Zlonice, Kyšice, Kmetiněves, Zichovec, Pletený Újezd, Běleč na Křivoklátsku, Malíkovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kladno.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.