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Chabeřice verbindet die Sázava-Landschaft mit Zeugnissen der Dorfgeschichte. Nördlich des Ortes liegt der 476 Meter hohe Hügel Jordán; der gleichnamige Bach fließt durch das Dorf und speiste früher drei Teiche. Dazu kommen eine Naturlokalität mit wärmeliebenden Pflanzen, eine unbebaute Flussschleife und Wege für Rad- und Wandertouren. Wer eine Ferienwohnung in Chabeřice sucht, kann den Aufenthalt so nach Flusslandschaft, Naturbeobachtung oder Ortsgeschichte ausrichten.

Hügel, Fluss und Natur

Der Hügel Jordán liegt nördlich von Chabeřice und erreicht 476 Meter. Der gleichnamige Bach verläuft durch den Ort und speiste früher drei Teiche. Hügel und Bach sind zwei verschiedene landschaftliche Bezugspunkte; die drei Teiche gehören zur früheren Nutzung des Gewässers.

Die Chabeřické skály sind eine Naturlokalität mit wärmeliebenden Pflanzen. Oberhalb der Bahnstrecke zwischen Zruč nad Sázavou und Chabeřice wachsen dort geschützte Kräuter. Eine andere Flusslandschaft bildet die Nivní louka Sázavy u Chabeřic: ein unbebauter Mäander der Sázava, den Ornithologen schätzen. Ein Mäander ist eine Flussschleife; die unbebaute Form macht die Aue zu einem eigenen Naturmotiv neben den Felsen. In der Nivní louka kann das Vorkommen der Wasserralle (Rallus aquaticus) beobachtet werden. Die Art ist eine mögliche Beobachtung, keine sichere Begegnung.

Radweg, Aussichtspunkt und Sázava

Der markierte Radweg Nr. 019 führt durch Chabeřice und Holšice; im Gebiet von Chabeřice verläuft er entlang der Sázava. Damit verbindet die Routenbeschreibung den Verlauf durch beide Orte mit einem Flussabschnitt im Gebiet von Chabeřice.

Auf der Strecke zum Aussichtsturm Babka zweigt ein Weg zu einem natürlichen Aussichtspunkt bei den Chabeřické skály ab. Wenn Sie diese Option in Ihre Tourenplanung aufnehmen, prüfen Sie vorher die Wegbedingungen.

An der Sázava unterhalb der Bahnstrecke zwischen Zruč nad Sázavou und Chabeřice gibt es eine Badestelle. Wenn Sie dort baden möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Verhältnisse.

Eine ehemalige Mühle von Chabeřice dient heute als Erholungszentrum an der Sázava zwischen Zruč nad Sázavou und Chabeřice, unterhalb der Bahnstrecke.

Bauwerke und historische Spuren

Auf dem Dorfplatz von Chabeřice steht ein steinerner Glockenturm. Die Glocke wurde während des Ersten Weltkriegs beschlagnahmt und in den 1920er-Jahren ersetzt.

Östlich des Dorfes steht an der Straße nach Zruč nad Sázavou, zwischen zwei Linden, die Nischenkapelle der Heiligen Dreifaltigkeit. Sie stammt aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Gedenklinden stehen an der Kreuzung U Ovčína und bei der Kapelle in Richtung Zruč nad Sázavou.

Zwei Deutungen betreffen unterschiedliche Ursprünge: Der lokalen Überlieferung zufolge erhielt der Hügel Jordán in der Hussitenzeit seinen Namen; vermutlich bildete eine Jedlina genannte Festung die Grundlage von Chabeřice.

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