Zum Inhalt

Das schluchtartige Tal und der Bach Pšovka prägen den Kokořínský Důl; das Naturschutzgebiet wurde 1953 ausgewiesen. Für Natur- und Wanderinteressierte ist die Landschaft damit ein zentraler Ausgangspunkt bei der Wahl eines Aufenthalts in Kokorinsky Dul. Markierte Wege erschließen den Důl auf unterschiedliche Weise, während die Sandsteinformationen und die Burg Kokořín geologische und kulturhistorische Akzente setzen.

Sandsteinformen und Landschaft

Zu den auffälligen geologischen Formen zählen die Kokořínské Pokličky: Felstürme aus mittel- bis grobkörnigem Sandstein der Jizerské-Suite. Eine widerstandsfähige Deckschicht aus eisenhaltigem Sandstein bis hin zu Konglomerat bedeckt sie; entstanden sind die Türme durch selektive Verwitterung der Sandsteine. Einige der Felsformationen erreichen bis zu 12 Meter Höhe. Selektive Verwitterung meint dabei, dass sich Gestein unterschiedlich stark abträgt; die widerstandsfähige Deckschicht gehört zur geologischen Erklärung der Turmform. Wer bei einer Wanderung neben dem Wegverlauf auch die Landschaftsformen beachten möchte, findet hier ein konkretes Naturthema.

Markierte Wege und Lehrpfad

Die rot markierte Máchova stezka verläuft durch den Kokořínský Důl auf seiner gesamten Länge. Weitere markierte Wanderwege kreuzen sie oder treffen auf sie. Für Ihre Wegwahl ist das ein konkreter Unterschied: Die rote Markierung bezeichnet einen durchgehenden Längsverlauf, während die übrigen Wege über ihre Treffpunkte und Kreuzungen mit ihr in Beziehung stehen. So lässt sich eine Route entlang des gesamten Důl von einem Plan unterscheiden, der zusätzliche markierte Wege einbezieht.

Eine anders messbare Option ist der Lehrpfad Kokořínský důl. Ein Besucherführer von 2011, aktualisiert im März 2012, nennt eine Länge von etwa 7 km und zehn Stationen. Während die Máchova stezka durch ihren Verlauf über den gesamten Důl eingeordnet wird, bietet der Lehrpfad eine ungefähre Längenangabe und eine konkrete Stationszahl. Derselbe Führer hält die meisten Abschnitte für Radfahrer geeignet. Diese Einschränkung ist für die Planung wichtig: Sie gilt nicht pauschal für den gesamten Lehrpfad. Da Routendetails lokal überprüft werden sollten, gleichen Sie die Streckenführung vor einer Wanderung oder Radtour ab.

Burg Kokořín und Ortsgeschichte

Die Burg Kokořín liegt in Kokořínský Důl, in der Gemeinde Kokořín, im Středočeský kraj und im Kreis Mělník. Seit dem 1. Januar 2002 ist sie als nationales Kulturdenkmal geschützt. Der Fußweg vom letzten Parkplatz unterhalb der Burg bis zur Burg ist knapp einen Kilometer lang. Berücksichtigen Sie diese Strecke bei Ihrer Tagesplanung; da sich Parkregelungen ändern können, empfiehlt sich vorab ein Blick auf die aktuelle Parksituation.

Zur Ortsgeschichte gehört auch die Siedlung Kaninský Důl: Sie gehörte zunächst zur Gemeinde Kokořín und erlosch am 1. Januar 1980.

Weitere Reiseziele entdecken: Libiš, Hostín, Chorušice, Lobeč, Vysoká, Kanina, Vidim, Chvatěruby.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Mělník.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.