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Višňová verbindet die Drehorte der Serie Chalupáři mit dem historischen Ensemble der Pfarrkirche sv. Kateřiny. Für Ihren Aufenthalt ergeben sich damit zwei eigenständige Schwerpunkte: die Ortsgeschichte der Fernsehserie und die Bauformen rund um die Kirche. Auch bei den Wegen ist die Unterscheidung hilfreich: Neben einer Route mit Bezug zur Serie gibt es eine blau markierte Wanderroute durch Višňová und das Umland.

Die Filmgeschichte von Chalupáři

Die Fernsehserie Chalupáři wurde überwiegend in den Sommermonaten des Jahres 1974 in Višňová gedreht. In der Serie wurde Višňová in Třešňová umbenannt. Die beiden Namen verweisen damit auf den realen Ort und seine Bezeichnung in der Fernsehgeschichte.

Eine 2,5 Kilometer lange Ortsroute erinnert an bekannte Orte aus Chalupáři. Im Dorf können Besucher knapp zwanzig aus der Serie bekannte Schauplätze besichtigen; die Zahl kann sich mit Änderungen der Beschilderung verändern.

An fünf Orten gibt es Informationstafeln zu Schauplätzen aus Chalupáři. Eine blau markierte Wanderroute führt durch Sehenswürdigkeiten von Višňová und ihr Umland. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Markierungen.

Für die Wahl nach Interesse ist der Unterschied nützlich: Die Ortsroute greift die Serienorte im Dorf auf, während die blau markierte Wanderroute auch das Umland einbezieht. Ein Bericht vom Juni 2024 nennt Jaroslav Hejda als Veranstalter organisierter Führungen mit Erläuterungen zu den Chalupáři-Drehorten. Fragen Sie vor Ihrer Reise nach, ob diese Führungen aktuell angeboten werden.

Die Pfarrkirche sv. Kateřiny

Die Pfarrkirche sv. Kateřiny steht südlich der Kocába am Teich Homolka und ist ein frühgotischer Bau aus der Zeit um 1300. Zum Kirchenareal gehört ein steinernes frühbarockes Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Der Komplex umfasst außerdem die niedrigere, rechteckige Barockkapelle Boží hrob sowie ein spätbarockes Pfarrhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Pfarrhaus besitzt ein bemerkenswertes Mansarddach mit Schindeldeckung.

Die Datierungen zeigen den zeitlichen Bogen des Komplexes: von der frühgotischen Kirche um 1300 über das frühbarocke Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis zum spätbarocken Pfarrhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der architektonische Schwerpunkt liegt damit nicht nur auf dem Kirchenbau; auch Kapelle, Kruzifix und Pfarrhaus tragen mit ihren unterschiedlichen Formen zur Vielfalt des Komplexes bei.

Wettbewerb und Streckenlängen

Der Chalupářský teréňák ist ein Laufwettbewerb für Läufer und Nichtläufer. Bei der vierten Ausgabe im Jahr 2022 führte eine sieben Kilometer lange Strecke um den Teich Homolka, der örtlich auch Šeňák genannt wird. Diese Streckenangabe gehört zu jener Ausgabe und ist von der 2,5 Kilometer langen Ortsroute zu unterscheiden. Wenn Sie Ihre Reise nach dem Wettbewerb ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Veranstaltungstermine.

Weitere Reiseziele entdecken: Dolní Hbity, Sedlčany, Borotice, Voznice, Sádek, Dubno, Dlouhá Lhota, Hořejany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Příbram.

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